Schlagwort: Kindergesundheit

Hausmittel bei Erkältungen

Diese Hausmittel kannst du bei Erkältungen einsetzen:

Bei beginnender Erkältung
sind warme, temperaturansteigende Fußbäder (z. B. mit Thymian oder einer Aromamischung) eine Wohltat. Sie wirken durchblutungsfördernd und unterstützen die Wärmeregulation.

Kleine Kinder, die noch nicht sicher selbständig sitzen, können auf dem Schoß der Eltern auch schon sanft an wohltuende Fußbäder gewöhnt werden.

Bei Halsschmerzen
Malven- oder Kamillentee wirken reizlindernd & beruhigend und sind dabei mild im Geschmack – ideal für Kinder. Am besten lauwarm trinken oder altersentsprechend mehrmals täglich damit gurgeln.

Den Malventee zunächst mit kaltem Wasser ansetzen und kurz aufkochen und nach 5 bis 10 Min. abseihen. Den Kamillenblütentee immer bedeckt ziehen lassen, damit die flüchtigen Inhaltsstoffe nicht verloren gehen.

Bei produktivem Husten

Thymiantee oder Thymian-Zubereitungen wie Hustensäfte, sie sind schleimlösend & bewährt in der Pädiatrie. Besonders effektiv wirken Thymian-Zäpfchen, die deine  Apotheke für dich  herstellen kann. Tipp: Bevorzuge bei Kindern immer den verträglicheren Thymian CT linalool.

Bei Reizhusten
1 Teelöffel Honig, direkt gelutscht oder im lauwarmen Tee reduziert den Hustenreiz und schmeckt dabei besonders lecker.
Aber Achtung! Kein Honig für Kinder unter 1 Jahr. Hier sind körperwarme Brustauflagen, z.B. Bienenwachsplatten eine sanfte und gut verträgliche Möglichkeit.

Bei Schnupfen
Zwiebelsäckchen oder Zwiebel-Fußsohlenauflagen wirken schleimlösend & auswurffördernd. Die Zwiebel dafür am besten gitterförmig einritzen oder klein schneiden, vor der Anwendung sanft erwärmen. Um den Geruch etwas abzumildern können sie mit einem Tropfen ätherischem Lavendelöl (von Lavandula angustifolia) kombiniert werden.

 

Ganz wichtig:
Ruhe, ausreichend Schlaf & viel trinken – die besten Mittel, um den Körper bei seiner Abwehrarbeit zu unterstützen.

Eine reizarme Umgebung ohne viel Lärm und digitale Geräte hilft beim Ruhen und Regenerieren. Getränke sollten immer in Reichweite verfügbar sein- schon bevor der Durst sich meldet.

💡 Wichtig:
Hausmittel unterstützen – bei hohem Fieber, Atemnot, starken oder anhaltenden Symptomen immer ärztlich abklären lassen.

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5 Tipps für ein abwehrstarkes Immunsystem im Winter

 

Ausreichend trinken. Gut befeuchtete Schleimhäute sind die erste Instanz des Abwehrsystems. Geeignete Flüssigkeitslieferanten sind Wasser oder lauwarmer Tee, am besten in mehreren Portionen über den Tag verteilt. Besonders pflegend wirken schleimstoffhaltige Heilpflanzenzubereitungen wie zum Beispiel Malvenblüten- oder Eibischwurzelte

Eine abwechslungsreiche pflanzenbetonte Ernährung versorgt den Körper mit vielen wichtigen Vitalstoffen. Besonders wertvoll sind die bioaktiven Pflanzenstoffe aus buntem Obst und Gemüse. Davon dürfen es gerne mindestens fünf Portionen pro Tag sein.

Frische Luft liefert nicht nur eine Extraportion Sauerstoff, sondern reduziert auch die Keimzahl in der Umgebung und damit das Ansteckungsrisiko. Ein Spaziergang in der freien Natur und regelmäßiges Stoßlüften unterstützen so täglich das Immunsystem bei seiner Arbeit

Wohltuende Bewegung fördert die Durchblutung und hält damit den Stoffwechsel und das Abwehrsystem auf Trab. Egal ob sanftes Yoga oder wildes Toben- Hauptsache es macht Spaß und hält fit.

Guter Schlaf ist wichtig für die Regeneration und stärkt das Immunsystem. Ein kühles und abgedunkeltes Schlafzimmer sorgt für ungestörte Träume.

 

 

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