Kategorie: Aktuelles

Energiekugeln mit ErdmannHAUSER-Getreide-Bulgur

Energiekugeln für (werdende) Mütter sind besonders nährstoffreiche und leckere Häppchen, die in der Schwangerschaft, während der Geburt, im Wochenbett und der Stillzeit, aber auch in allen anderen kräftezehrenden Lebensphasen als wertvoller Snack genossen werden können. Dabei sind Eurer Kreativität keine Grenzen gesetzt. Wählt hochwertiges Getreide und Trockenfrüchte als Basis und dazu was gerade gut tut: gemahlene Nüsse und Samen, etwas Lein-oder Walnussöl mit wertvollen Omega-3-Fettsäuren, nährenden Honig, abgestimmte Gewürze, auch mal ein Nussmus oder frischen Joghurt, Butter oder Sahne. 

ErdmannHAUSER Energiekugeln für die Schwangerschaft  mit Dinkel-Bulgur und Datteln 

Dinkel als sehr nahrhaftes und gut verträgliches Getreide, das wertvolle Fettsäuren und reichlich Mineralstoffe enthält, kombiniert mit kraftspendendem und eisenreichem Hafer, Omega-3-Fettsäure-  und magnesiumreichen Walnüsse und wertvollen Leinsamen. Damit ist jederzeit ein gesunder und nahrhafter Kraftspender zur Hand.

Energiekugeln für die Schwangerschaft

150 g ErdmannHAUSER Dinkel-Bulgur, fertig gekocht und abgekühlt (aus 50 g Bulgur und 100 ml Wasser zubereitet)

100 g Datteln, entkernt

50 ml Honig, cremige Konsistenz;  als vegane Alternative Apfel- oder Agavendicksaft

40 g Sesamsamen, geschält

60 g Haferflocken

100 g Walnusskerne, gemahlen

20 g Leinsamen, evtl. frisch geschrotet

Zubereitung

1 Die Datteln klein schneiden und in dem Honig mindestens 1 Stunde einweichen. Nach Belieben fein pürieren.

2 Den Sesam und die Haferflocken in einer Pfanne bei mittlerer Temperatur goldbraun anrösten.

3 Die Datteln mit dem Dinkel-Bulgur, den Walnusskernen, den Leinsamen verkneten und der Hälfte der Sesam-Haferflocken-Mischung verkneten, kleine Bällchen formen und diese in dem restlichen Sesam/Haferflocken-Gemisch wälzen.

Tipp: Die Kugeln haben zunächst eine etwas weichere Konsistenz, werden aber nach einem Tag im Kühlschrank fester. Bevorzugt Ihr sie bissfester, dann könnt Ihr den Teig nach Belieben mit Haferflocken und gemahlenen Walnüssen ergänzen.

ErdmannHAUSER Energiekugeln für die Stillzeit  mit Gersten-Bulgur  und Sonnenblumenkernen

Für die Stillzeit ist hier bewusst die Gerste als Getreidekomponente gewählt, denn ihr wird eine milchbildende Wirkung nachgesagt. Pflanzensamen mit ihrem hohen Lezithingehalt (insbesondere Sonnenblumenkerne) wirken nährend und kräftigend; auch sie können die Milchbildung positiv beeinflussen. Wenn Ihr möchtet könnt Ihr die Kugeln noch mit je einer Prise Fenchelsamen-und Bockshornkleesamen-Pulver verfeinern.

Energiekugeln für die Stillzeit

150 g ErdmannHAUSER Gersten-Bulgur, fertig gekocht und abgekühlt (aus 50 g Bulgur und 100 ml Wasser zubereitet)

100 g Datteln, entkernt;  alternativ andere Trockenfrüchte, z.B. Aprikosen/Mango, ungeschwefelt

50 ml Honig, cremige Konsistenz; als vegane Alternative Malzsirup

30 g Kokosraspel

50 g Sonnenblumenkerne, fein gehackt

100 g Cashewkerne, fein gemahlen

Zubereitung

1 Die Datteln klein schneiden und in dem Honig mindestens 1 Stunde einweichen. Nach Belieben fein pürieren.

2 Die Kokosraspel und die Sonnenblumenkerne in einer Pfanne bei mittlerer Temperatur goldbraun anrösten.

3 Die Datteln mit dem Gersten-Bulgur, den Cashewkernen und der Hälfte der Kokos-Sonnenblumenkern-Mischung verkneten, kleine Bällchen formen und diese in dem restlichen Kokos/Sonnenblumenkerne-Gemisch wälzen.

Tipp: Die Kugeln haben zunächst eine etwas weichere Konsistenz, werden aber nach einem Tag im Kühlschrank fester. Bevorzugt Ihr sie bissfester, dann könnt Ihr den Teig nach Belieben mit gemahlenen Cashewkernen oder Getreideflocken Eurer Wahl ergänzen.

Die Kugeln bewahrt Ihr am besten gut verschlossen im Kühlschrank auf; sie sind so eine Woche haltbar

Hier könnt Ihr den Flyer mit allen Rezepten herunterladen:

Bulgur ist „gebrochenes Korn“. Das Getreidekorn wird, nach dem Aufschluss mit Wärme und Wasser und nach dem Darren, auf dem Grützeschneider der ErdmannHAUSER Mühle grob gebrochen.

Der Bulgur ist schnell zubereitet und vielseitig in der Verwendung. Er eignet sich nicht nur als reine Beilage zu Hauptgerichten, sondern auch hervorragend für kernige Bratlinge, erfrischende Salate oder auch als köstliche Grundlage für Müsli.

Buchempfehlung: Information und Rezepte zur bewussten Ernährung in Schwangerschaft, Wochenbett und Stillzeit findet Ihr in meinem BuchErnährung in Schwangerschaft und Stillzeit“ im Stadelmann-Verlag ISBN 978-3-943793-61-1

Schritt für Schritt erklärt: Beikost selbst zubereiten mit den ErdmannHAUSER TAU-Getreideprodukten

Eine besondere Möglichkeit zur vollwertigen Ernährung für die ganze Familie stellen die sogenannten TAU-Produkte der Firma ErdmannHAUSER dar. Diese vollwertigen Getreideprodukte werden in einem speziellen Aufschlussverfahren aus biodynamisch angebauten Getreidekörnern
von Hafer, Gerste oder Dinkel bzw. Buchweizen mithilfe
von Wasser, Wärme und einer anschließenden langsamen Trocknung optimal verdaubar und nährstoffreich.

Rezepte und Ideen zur Zubereitung der TAU-Getreideprodukte findet Ihr in meinem Buch „Babybrei“ und in den folgenden Videos, die ich für Euch gedreht habe:

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Schritt für Schritt erklärt: Beikost selbst zubereitet mit dem ErdmannHAUSER TAU-Getreidebrei
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Schritt für Schritt erklärt: ErdmannHAUSER TAU Grießbrei und Fingerfood-Grießschnitten
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Schritt für Schritt erklärt: ErdmannHAUSER TAU-Getränk

Die wunderschönen Bilder und Videos, die Ihr auf dieser Seite seht, sind ein Werk der Agentur blickgerecht – vielen Dank Christian und Roland, Ihr seid spitze!!!

blickgerecht GbR
Eisenbahnstraße 59
67655 Kaiserslautern

Fasten – Wohlbefinden für Körper, Geist und Seele

Fasten ist „in“-und hat doch eine jahrtausendealte Tradition. Der, häufig unfreiwillige, Verzicht auf Nahrung begleitet die Menschheit  durch die gesamte Evolution und ausgeklügelte Mechanismen sicherten seit Anbeginn unseres Daseins das Überleben in Hungerzeiten. Heute wird durch bewussten Verzicht auf Nahrung, meist kombiniert mit einer meditativen Einkehr und einem Rückzug aus dem überreizten Alltag, nicht nur dem Körper sondern auch Geist und Seele eine vorübergehende Auszeit geschenkt. Fasten hat häufig auch eine spirituelle Seite und so gibt es in allen großen Weltreligionen auch Regeln, Empfehlungen und Rituale die das Fasten zu gewissen Zeiten behandeln. Hier bei uns orientieren wir uns zeitlich an der christlichen Fastenzeit, die die 40 Tage zwischen Aschermittwoch und dem Osterfest zählt. Traditionell verzichten Gläubige während dieser Wochen auf tierische Nahrungsmittel und bestimmte Genussmittel wie z.B. Alkohol oder Süßigkeiten. Etwas „abgemildert“ wird der Verzicht auf die Freitage und insbesondere die Karenztage Aschermittwoch und Karfreitag reduziert.

Doch nicht nur aus religiöser Kultur nehmen sich viele Menschen jetzt eine Auszeit. Fasten hat viele Beweggründe und Aspekte. Manch einer nutzt den frischen Schwung und Antrieb, den das Frühjahr als Zeit des Neubeginns mit sich bringt um vielleicht schon in Richtung Bikinifigur ein paar Winterpfunde schmelzen zu lassen. Andere verbringen eine Fastenkur aus gesundheitlichen oder medizinischen Gründen, um beispielsweise die Beschwerden chronischer Erkrankungen oder Allergien zu mindern.

Was bedeutet Fasten für euch?

„Fasten führt zu einer tiefen Verbundenheit mit sich selbst, mit den anderen Menschen und mit der Natur, deren Luft wir atmen, deren Wasser wir trinken, die uns ernährt, von der wir also leben. Aus dieser tiefen Verbundenheit mit allen und allem wächst die Bereitschaft, sich für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung einzusetzen.“
(Niklaus Brantschen 2012)

„Verzicht nimmt nicht.
Verzicht gibt.“
(Martin Heidegger 1889 – 1976)

„Wer stark, gesund und jung bleiben will, sei mäßig, übe den Körper, atme reine Luft und heile sein Weh eher durch Fastenals durch Medikamente.”
(Hippokrates von Kos ca. 460-370 v.Chr.)

Fastenmethoden gibt es zahlreiche und ebenso viele unterstützende Maßnahmen. Deshalb sollte jeder Fastenwillige zuerst die für ihn am besten passende Vorgehensweise finden. Altbewährt ist beispielsweise die Schrothkur nach Johann Schroth (1798-1856), die mit wechselnden Trink-und Trockentagen eine Entgiftung des Körpers bewirken und die eigenen Selbstheilungskräfte aktivieren soll. Die ursprüngliche Version mit hohem Weinkonsum wird heutzutage durch eine „überarbeitete“ ernährungsphysiologisch optimierte Form unter medizinischer Begleitung und zusammen mit Packungen, Massagen, Entspannungsübungen und Bewegung in vielen Kurhotels durchgeführt und ist vor allem hier im Allgäu recht populär.

Ähnlich  die  F.X. Mayr –Kur nach dem österreichischen Arzt Franz Xaver Mayr (1875-1965), die auch in betreuter Anleitung  Heilfasten und Anwendungen kombiniert.  Das Heilfasten nach Buchinger, benannte nach dem Begründer Dr. Otto Buchinger (1878-1966) ist die wohl strengste Form des Nahrungsmittelverzichtes. Hier wird nach 2 Entlastungstagen für 5 (für Anfänger) bis 10 (für Geübte) Tage komplett auf feste Kost verzichtet und es werden nur Tees, Gemüsebrühe und verdünnte Säfte bewusst aufgenommen. Begleitend wird regelmäßig abgeführt, was Verdauungstrakt und Stoffwechsel schonen, entlasten und reinigen soll. Eine Fastenart, die viel Menschen anspricht ist die Methode nach Hildegard von Bingen (1098-1179).

Hildegard von Bingen gilt als Verfasserin zahlreicher theologischer, psychologischer und naturheilkundlicher Werke als bedeutsame Mystikerin und als eine der wichtigsten deutschen Naturheilkundlerinnen. Neben verschiedenen Möglichkeiten des Nahrungsmittelfastens (Dinkelfasten, Brotfasten, Flüssigfasten) geht es vor allem um spirituelle Aspekte, Einkehr, Besinnung,  Wandlung und Neuorientierung. Begleitend gibt es in Anlehnung an die Ernährungs-und  Heilkräuterempfehlungen Hildegard von Bingens hilfreiche Produkte im Naturkost- und Apothekensortiment: die Firma Sonnentor bietet in ihrer Hildegard von Bingen-Linie ausgesuchte Teemischungen und Naturköstlichkeiten an, von der Firma Jura Naturheilmittel empfehlen wir zu Fastenbeginn vor allem die Ingwer-Lutschtabletten, sowie Galgant-Fenchel-Tabletten bei Müdigkeit und in Fastenkrisen und den Petersilientrank als Fastenbegleiter.

Wichtig ist, bei allen Formen des Heilfastens, der langsame und schonende Ausklang durch 1-2 Aufbautage.

Da es bei diesen klassischen Fastenmethoden anfangs häufig zu Müdigkeit, Erschöpfung oder Kreislaufbeschwerden kommen kann, ist es ratsam, sich während dieser Tage eine bewusste Auszeit zu gönnen, Urlaub vom Alltag zu nehmen und sich nur auf den eigenen Körper und die innere Einkehr zu konzentrieren. Hilfreich sind leichte sportliche Tätigkeiten wie Spaziergänge an der frischen Luft, Nordic-Walking, Schwimmen, Radfahren oder Yoga-Übungen.  Unterstützend für den Kreislauf und die Entgiftung wirken Bürstenmassagen, Wechselduschen, Kneipp-Anwendungen oder leichte Saunagänge. Viel Ruhe und ausreichend Schlaf, wenn möglich auch der Verzicht auf Handy und Medienkonsum runden das Fastenprogramm ab. Die meisten, die diese Art des Fasten einmal erlebt haben, berichten nach einiger Zeit über regelrecht euphorische Gefühle, mentale und physische Stärke und möchten auf das jährliche  Heilfasten nicht mehr verzichten.

Für das Fasten zu Hause bieten sich daneben vor allem Obst- und Gemüse-basierte basische Ernährungskuren an, die meist ohne stärkere körperliche Beeinträchtigungen und ohne Einbuße der Leistungsfähigkeit auch in den normalen Alltagsablauf integriert werden können. Dabei werden bevorzugt basische Obst-und Gemüsesorten, Kräuter, Nüsse und Samen verzehrt, wogegen auf  Säurebildner wie tierische Produkte, Back-und Teigwaren, Fertigprodukte, Konserven, Süßes, Kaffee und Alkohol verzichtet wird. Neben Rohkost, Suppen und Eintöpfen sind vor allem frisch gepresste Säfte und Smoothies beliebt und bringen wertvolle Nährstoffe und Power in den Ernährungsplan.

Um Euch bei Eurer Fastenkur rundum zu unterstützen, haben sowohl Naturkostläden als auch Apotheken zahlreiche Tipps und wertvolle Produkte an Lager:

  • Bewährt hat sich die Einnahme von Basenpräparaten, die es als Pulver oder in Tablettenform gibt. Auch basische Teemischungen und Basenbäder wirken unterstützend und wohltuend während der Fastenzeit. Pluspunkt für alle Gewichtsbewussten ist, dass mit einem ausgewogenen Säure-Basen-Haushalt die Pfunde viel einfacher und effektiver schmelzen und auch dem gefürchteten Jojo-Effekt vorgebeugt werden kann.
  • Speziell abgestimmte Vital-und Nährstoffpräparate versorgen mit regulierenden Mikronähstoffen und unterstützen die Balance von Körper und Geist.
  • Mit individuell hergestellten spagyrischen Mischungen önnen der Stoffwechsel angekurbelt und das Wohlbefinden verbessert werden.
  • Entlastende Leber und Bauchwickeln sind bewährte Maßnahmen für jede Fasten- und Frühjahrskur.
  • Abgestimmte Teermischungen bieten wohlschmeckende Hilfe an. Beliebt sind vor allem Basentees oder sogenannte Detox-Tees.
  • Wertvolle Aromamischungen sorgen mit der Kraft naturreiner Pflanzenöle für duftendes Wohlbefinden. Als bewährte Begleiter zur Fastenkur beispielsweise für entschlackende und anregende Bäder, Waschungen, Wickel und Einreibungen.

Ich wünsche Euch viel Freude und Erholung bei Eurer persönlichen Fastenkur!

 

 

Bewusst von Anfang an

Bewusst von Anfang an – unter diesem Motto steht schon viele Jahre meine Tätigkeit im Bereich der Ernährungsberatung und ist gleichzeitig der Slogan meiner Website.

Bewusst steht in diesem Zusammenhang für eine ganzheitliche Betrachtung,die alle Bedürfnisse und nicht nur einzelne Aspekte wahrnimmt. Besonders in der Ernährungsberatung stehen für mich dabei drei Säulen im Fokus:

Bewusst gesund Nicht alles ist für jeden gleichermaßen gesundheitsfördernd und bekömmlich. Was dem einen gut tut, kann bei dem anderen Unwohlsein oder sogar Krankheiten auslösen. Für Kinder ist der Begriff gesund in Bezug auf einzelne Nahrungsmittel oder Ernährungskonzepte abstrakt und gleichzeitig wertend, was ein unbeschwertes und nach eigenen Bedürfnissen gesteuertes Essverhalten negativ beeinflussen kann.

Bewusst umweltfreundlich  Eine nachhaltige, klimaverträgliche und umweltbewusste Ernährung ist absolut zeitgemäß und notwendig. Ob Bio-Lebensmittel, Tierwohl, regional, saisonal, unverpackt… es gibt viele Aspekte, die in einer bewusst umweltfreundlichen Ernährung ihren Platz finden. Die Empfehlungen für die Ernährung von Säuglingen im ersten Lebensjahr/Beikostalter und Kleinkindern berücksichtigen diese Aspekte leider noch viel zu wenig, dabei gehen die Ansprüche und Bedürfnisse vieler junger Familien immer mehr in diese Richtung. Kein Kind MUSS fünf mal die Woche Fleisch essen, ebenso wenig wie täglich Milchprodukte. Im Rahmen einer bewussten Ernährung können tierische Produkte ein Bestandteil sein, aber kein Muss.

Bewusst für Genuss und Wohlbefinden  Dē gustibus nōn est disputandum („Über Geschmack lässt sich nicht streiten“) – wie wahr, denn Geschmack wird geprägt von persönlichen und emotionalen Erfahrungen. Einige Geschmacksvorlieben und Abneigungen sind uns angeboren, alles andere lernen wir und verändert sich stetig. Eine bewusste Ernährungsberatung muss individuelle und kulturelle Geschmacksvorlieben berücksichtigen, genauso wie Abneigungen gegen bestimmte Geschmackseindrücke oder Lebensmittel. Kein Kind muss Brokkoli essen ! Wenn wir aber über die angeborenen und erworbenen Geschmacksvorlieben unserer Kinder Bescheid wissen, dann kann uns das ermöglichen, diese in eine bewusste und ausgewogene Ernährung zu integrieren und viel Stress im Familien Leben ersparen 

Der gesunde Pausensnack

Artikel enthält Werbung

Am 13. September hat auch bei uns in Bayern der Schulalltag wieder begonnen. Nach sechs müßigen Wochen mit langem Ausschlafen und in den Tag hinein Leben, heißt es nun in vielen Familien wieder den Wecker stellen und jeden Morgen zügig im Takt bleiben, damit die Kinder rechtzeitig in Kita und Schule kommen. Da bleibt die Hektik an manchen Tagen nicht aus, wenn das warme Bett einfach zu gemütlich ist, das Anziehen doppelt so lange benötigt wie sonst und plötzlich ist nur noch Zeit für ein paar hastige Bissen, bevor alle weiter starten. Nicht immer ist es also möglich, nach einem richtig kräftigen, ausgewogenen Frühstück morgens gut gestärkt in Kita, Schule und an den Arbeitsplatz zu starten. Doch schon bald sind die letzten Reserven aufgebraucht, die Konzentration beginnt zu schwinden, die Laune sinkt und der Bauch macht grummelnd auf sich aufmerksam. Allerspätestens jetzt sollte ein gesunder Snack zur Hand sein. Vor allem bei Kindern ist die Toleranz für Blutzuckerschwankungen und Hungergefühl noch sehr gering, deshalb müssen sie immer ein paar ausgewogene, nährstoffreiche Happen im Gepäck oder bereit stehend haben. Gummibärchen, Keks und Schokolade zählen nicht dazu (das gilt übrigens genauso für die Großen!). Deshalb  spielt hier die gesunde  Pause als Zwischenmahlzeit außer Haus eine wichtige Rolle.

Werden Kinder schon frühzeitig an ein gesundes Ernährungsverhalten gewöhnt, so prägt sich dieses nachhaltig und begleitet ein Leben lang. Wie das am einfachsten und besten geschehen kann ist einfach: Kinder wollen in den ersten Lebensjahren vor allem eines, nämlich  entdecken, erleben und nachahmen. Deshalb ist es von entscheidender Bedeutung, dass die betreuenden Personen, ob Eltern, Großeltern, Geschwister oder auch KiTa- und KiGa-ErzieherInnen und  LehrerInnen, mit gutem Beispiel vorangehen und ein gesundes Ernährungsverhalten aktiv vorgelebt und umgesetzt wird. Das bedeutet neben dem Augenmerk auf frische und vollwertige Kost auch ein empathisches und einfühlsames Miteinander, das Essen zu einem genussvollen sozialen Erlebnis werden lässt.

Doch, was ist gesund, welches Essen schmeckt gut und wie bereite ich das Essen kindgerecht zu?

Eine gesunde und bewusste Ernährung besteht aus einer individuell angepassten ausgewogenen und möglichst naturbelassenen Vollwertkost.

Die Qualität der Lebensmittel spielt dabei eine besonders wichtige Rolle. Sie ist mitentscheidend dafür, dass Essen schmeckt und den Kindern Freude bereitet.

Für die richtige Zusammensetzung  der geeigneten Pausensnacks  gibt es ein paar einfache Regeln:

Regel 1: Kohlenhydrate machen schnell fit und munter. Alle zucker- und getreidehaltigen Lebensmittel liefern  Treibstoff für einen raschen Anstieg des Energielevels. Doch Achtung: zu viel Zucker und Weißmehl lassen unseren Blutzuckerspiegel Achterbahn fahren und machen ruck-zuck wieder müde und heißhungrig. Deshalb

Regel 2: Volles Korn für volle Konzentration. Vollkorngetreideprodukte versorgen uns über einen längeren Zeitraum mit Energie und halten so besser fit und auch länger satt. Übrigens muss Vollkorn nicht gleich „voller Körner“ bedeuten. Auch das Mehl aus dem vollen Korn kann fein gemahlen sein. Achten Sie auf einen hohen Ausmahlungsgrad, zu erkennen an der Type-Kennziffer des Mehls. Je höher dieser Wert ist, desto mehr wertvolle Mineralstoffe enthält das entsprechende Mehl. Bevorzugen Sie vollwertiges Bio-Getreide für Brot und Backwaren oder Vollkornflocken für selbstgemachte Müsliriegel und Kekse.

Regel 3: Die richtigen Fettsäuren machen nicht fett sondern schlau! Besonders die ungesättigten Omega-3-Fettsäuren in fettem Fisch und einigen Nüssen, Pflanzensamen und –ölen (wie Walnuß, Leinsamen) sind wichtig für eine gute Gehirnfunktion und dürfen deshalb regelmäßig unseren Speiseplan bereichern. Als Knabberspaß für ältere Kinder oder  fein gemahlen als Nussmus-Aufstrich oder in Backwaren können die pflanzlichen Kraftpaket hervorragend in  den Pausensnack eingebaut werden.

Regel 4: Proteine (Eiweiße) machen nicht nur die Muskeln stark. Sie sind ein lebensnotwendiger Baustein für unsere Organe, Blut und Immunsystem. Auch hier sind Samen und Nüsse hochwertige Nährstofflieferanten, aber auch ein gekochtes Ei oder eine Scheibe Käse im Sandwich tragen zu einer gesunden Proteinzufuhr bei.

Regel 5: Wasser marsch! Ohne genügend Flüssigkeit läuft im wahrsten Sinn des Wortes nichts. Ausreichend zu trinken ist sehr wichtig, besteht doch der Körper eines Kindes aus bis zu 75 % Wasser. Gerade die Kleinen vergessen aber häufig, beim Herumtollen und Spielen zu trinken. Ist es im Sommer heiß, kann der junge Körper schnell an Flüssigkeitsmangel leiden. Anzeichen für dringenden Flüssigkeitsbedarf sind neben Durst auch Müdigkeit, Konzentrationsstörungen und Kopfschmerzen.  Generell sollen Getränke den Durst stillen und den benötigten Flüssigkeitsbedarf decken. Geeignet sind Wasser, Mineralwasser, ungesüßte Tees und stark verdünnte Fruchtsaftschorle (1 : 5), am besten auf mehrere Portionen über den Tag verteilt. Ökologisch in der Herstellung und super recyclingfähig ist Glas das hygienischste und unbedenklichste Material für alle Getränke. Die tollen Flaschen von Emil mit dem patentierten 3-Schichten-System aus umweltverträglichen Materialien sind ideal isoliert, geschützt und auch für die Kleinen sicher und einfach zu transportieren.

Zur Lernfreude gehört eine ausgewogene Ernährung in der Pause dazu. Deswegen vereint das Starter Set eine Emil Glas-Trinkflasche für das Lieblingsgetränk mit einer Pausenbrotbox – beides im aufeinander abgestimmten Design.
Für die Flasche liegen zwei Drehverschlüsse sowie ein TrinkCap mit Ziehverschluss bei.
Die Starter Sets gibt es mit einer ovalen 0,3l-Trinkflasche für kleine Kinderhände oder einer 0,4l-Trinkflasche.

Bei der Zubereitung des Pausensnacks müssen wir uns vor allem am Alter und der motorischen Entwicklung der Kinder orientieren. Hilfreich ist es, wenn die Zwischenmahlzeit handlich und ohne viel Kleckern und Bröseln leicht zu essen ist. Und hübsch aussehen darf sie auch, das Auge isst ja mit J

Angelehnt an das klassische Pausenbrot sind bunt belegte Sandwichs bei Groß und Klein beliebt. Und es müssen nicht immer nur Wurst und Käse sein. Würzige Frischkäsecremes, gekochte Eier, bunte vegane Brotaufstriche und dazu viel knackiges Gemüse bringen Abwechslung und eine Menge gesunder Nährstoffe in die Zwischenmahlzeit. Damit die reichhaltig belegten Brotscheiben ihren Inhalt  nicht gleich verlieren, können sie kreativ und handlich in Butterbrotpapier oder beschichtete Textilien (z.B. die hübschen Bienenwachstücher von Gaja) gewickelt werden und bleiben dadurch auch länger frisch.

Kleine Kinderhände freuen sich über Mini-Sandwiches, die z.B. mit Hilfe von Plätzchenausstechern verzehrfreundlich in der gesunden und nachhaltigen Brotzeitbox landen. Die ajaa! Brotboxen sind eine echte, nachhaltige Produktinnovation, denn sie werden komplett plastikfrei aus Zuckermelasse, Mineralien und Wachs hergestellt.
Die Produktion ist CO2-neutral und findet in Deutschland statt – lange Transportwege entfallen.

Wraps sind voll im Trend und können alternativ zum belegten Brot ebenso vielseitig und lecker gefüllt werden. Als „Hülle“ dienen verzehrfertig zu kaufende Fladen oder selbst gebackene Pfannkuchen. Diese können mit Frischkäse, Nussmus, Pesto oder Hummus (Kircherebsenmus) bestrichen und abwechslungsreich z.B. mit geraspeltem oderklein geschnittenem Obst, gekochtem Ei, Mozzarella, Antipasti und viel frischem Salat und Gemüse eingerollt werden.

Wer gerne Obst und Gemüse isst, freut sich über kleine bunte Spießchen, die mit weichem Käse (z.B. Mozzarella), Vollkorntoaststückchen und frischen Kräutern aufgepeppt werden können.

Besonders gesund und handlich für zwischendurch ist das bekannte Studentenfutter, das mittlerweile nicht mehr nur aus Haselnüssen und getrockneten Rosinen besteht, sondern je nach Geschmack vielseitige Nuss- und Trockenfrucht-Power enthalten kann. Besonders die weichen Cashew-Kerne und getrocknete Apfelringe, sowie exotische Kokosnussstücke oder saftige Soft-Aprikosen sind bei Kindern sehr beliebt. Allerdings erst ab etwa 3 Jahren, wenn keine Verschluckungsgefahr mehr besteht. Vorher können Nüsse und Co fein gemahlen in Gebäck und Riegeln die Pausenmahlzeit aufwerten.

Ein ganz leckeres und gesundes Mitgebsel in Kita und Schule sind selbst gemachte Fruchtschnitten. Dabei kann ganz nach Lust und Laune mit den Zutaten abgewechselt werden. Und das tolle dabei ist: schon die Kleinsten können bei der Zubereitung helfen- da schmeckt es gleich doppelt so gut!

Rezept Fruchtschnitten:

Die Zutaten können ganz nach Lust und Laune und Verfügbarkeit kreativ und abwechslungsreich kombiniert werden:

2 Teile getrocknete Früchte wie Äpfel, Aprikosen, Datteln, Feigen fein zerkleinern (das geht gut mit dem Pürierstab und etwas Öl dazu) oder fertige Fruchtpasten (z.B. von Rapunzel)

1 Teil gemahlene Nüsse und Samen, z.B. Haselnüsse, Mandeln, Cashew, Walnüsse, Hanfsamen, Sesam oder Nussmus

1 Teil Vollkornflocken, gepufften Quinoa oder Amaranth

etwas Leinöl

eventuell etwas Honig

Gewürze, z.B.  ein wenig Ceylon-Zimt,  Kurkuma-Pulver, Kakao

So wird`s gemacht:

Alle Zutaten miteinander zu einer zähen Masse verkneten. Saubere Kinderhände haben daran besonders viel Vergnügen J Ist die Masse zu trocken, könnt Ihr die Konsistenz mit etwas Leinöl und/oder Honig optimieren. Die Masse in kleinen Portionen zwischen zwei Oblaten geben und gut zusammendrücken. Diese über Nach an der Luft trocknen lassen und anschließen nach Wunsch hübsch verpacken (z.B. in Butterbrotpapier oder Bienenwachstücher einwickeln).

Auch kernige Haferflockentaler können einfach und praktisch auf Vorrat zubereitet werden. Sie halten sich gut verschlossen rund 2 Wochen- bei uns sind sie jedoch immer schon vorher aufgegessen 😉

Rezept Haferflockentaler:

50 g Butter

50 g Honig

3 Eier

150 g Nüsse (gemahlen)

250 g Haferflocken

Back-Oblaten

Geschmackszutaten nach Wunsch:  Rosinen, Zimt, Bourbon-Vanille, Kakao, Fruchtpulver

So wird`s gemacht:

Den Butter und den Honig auf niedriger Temperatur miteinander schmelzen.

Die Eier trennen und die Eiweiße steif schlagen.

Die Eigelbe mit der Butter-Honig-Schmelze cremig rühren.

Die Haferflocken und die Nüsse sowie die Geschmackszutaten mischen und  mit der Butter-Honig-Ei-Masse  vermengen.

Das Eiweiß vorsichtig unterheben.

Die Oblaten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen und die Masse mit einem Teelöffel (oder sauberen Händen darauf  verteilen.

Bei 160°C auf der mittleren Schiene 15-20 Minuten backen und gut auskühlen lassen.

Ganz wichtig bei allen Snacks und Schleckereien zwischendurch ist die richtige Zahnpflege. Ständiges Herum-Essen liefert permanent Kohlenhydrate, die die ideale Nahrung für kariesauslösende Bakterien sind. Kommen dann noch Zahnschmelz-schädigende Säuren dazu kann das auf Dauer, besonders bei den weichen Kinderzähnchen, zu Problemen führen.  Das gilt für die verpönten Süßwaren ebenso wie für gesundes Obst. Hilfreich kann es sein, die Mahlzeiten mit einem Glas Wasser abzuschließen, um den Mund damit etwas sauber zu spülen. Auch kräftiges Kauen und Beißen, beispielsweise an rohem Gemüse,  ist, neben dem wertvollen Training für die Kiefermuskulatur, gut um die Zähnchen tagsüber einigermaßen sauber zu halten. Deshalb- packen Sie  guter Letzt lieber noch eine gesunde und günstige Karotte ins Gepäck als teure Wegwerf-Quetschies.

Gesunde Begleiter für ein nachhaltiges Leben Der Ursprung von Emil – die Flasche® lag in einem einfachen Gedanken: Weniger Plastikmüll, mehr Nachhaltigkeit. Mit dem wachsenden Angebot bleiben sie diesem Gedanken seit 1990 treu – und leisten schon bei der Herstellung einen wertvollen Beitrag für die Umwelt.

Lernhunger und Wissensdurst sind wichtig für den Spaß in der Schule – echter Hunger und Durst nicht.
Deswegen gehört ein Pausensnack und das Lieblingsgetränk in jeden Schulranzen. Die immer wieder befüllbaren, BPA freien Emil Trinkflaschen aus Glas gibt es deswegen in kinderfreundlichen Größen sowie vielen Designs – und passend dazu robuste Brotdosen mit Trennsteg. Viele Ideen zur nachhaltigen und gesunden Pausensnack-Verpackung findet Ihr auf der Website von Emil.

ErdmannHAUSER

Die ErdmannHAUSER Getreideprodukte GmbH wurde 1989 als Verarbeitungspartner der ansässigen Bauern gegründet, um die Qualitätsziele der biologisch-dynamischen Landwirtschaft in der Lebensmittelherstellung konsequent fortzuführen.

ErdmannHAUSER knüpft gleichzeitig an die Bedürfnisse von Menschen an, die heute Lebensmittel suchen oder brauchen, welche für sie eine Stärkung in den einseitigen Belastungen des modernen Alltags sind. Was Anbau, Verarbeitung und Ernährungsqualität anbelangt, bietet ErdmannHAUSER echte Alternativen. Vier Manufakturbereiche sind bei ErdmannHAUSER vereint: Getreideaufschluss, Mühle, Bäckerei und Abpackung.

Eine besondere Möglichkeit zur vollwertigen Ernährung für die ganze Familie stellen die sogenannten TAU-Produkte der Firma ErdmannHAUSER dar. Diese vollwertigen
Getreideprodukte werden in einem speziellen
Aufschlussverfahren aus biodynamisch angebauten Getreidekörnern
von Hafer, Gerste oder Dinkel bzw. Buchweizen mithilfe
von Wasser, Wärme und einer anschließenden langsamen Trocknung optimal verdaubar und nährstoffreich.

TAU ist ungesüßt und nicht vitaminiert.

ErdmannHAUSER Tau

Getreidebrei aus Dinkel, Gerste, Buchweizen und Hafer

Als vielseitig verwendbare Vollkorn-Grundnahrung für die ganze Familie. Für Kinder und Erwachsene lassen sich daraus leckere Getränke, Suppen oder Desserts zubereiten.

Buchweizen
Das Knöterichgewächs – kein Getreide – enthält von Natur aus kein Gluten und wird als wohlig sättigender und stärkender
Kohlenhydratlieferant immer beliebter. Unverarbeiteter
Buchweizen hat oft einen etwas unangenehm
bitteren Beigeschmack, weshalb für die ersten Beikostbreie speziell aufgeschlossene Produkte empfehlenswert sind. Als Bulgur ist er bei älteren
Beikostkindern ab dem 10. Lebensmonat beliebt – oder in Form von Blinis (kleine Pfannkuchen) für die ersten Fingerfoodversuche.

Dinkel
Ein sehr nahrhaftes und gut verträgliches Getreide,
das wertvolle Fettsäuren und reichlich
Mineralstoffe enthält. Dinkelmehl eignet sich
vor allem zum Backen, Dinkelgrieß für feine Milchspeisen.


Gerste
Ein fein malzig schmeckendes Getreide, das
aufgrund der Schleimstoffe besonders beruhigend
auf Magen und Darm wirkt und sich ab
dem frühen Beikoststart bewährt hat.


Hafer
Dieses wohl beliebteste Getreide in der Kinderernährung
enthält mit die meisten Mineralstoffe
und Fettsäuren. Sein besonders
hoher Eisengehalt macht ihn ausgesprochen wichtig,
falls ein Kleinkind vegetarisch ernährt wird. Er
wirkt ausgleichend auf den Magen-Darm-Trakt
und wird aufgrund der besonders kräftigenden
und energiespendenden Eigenschaften vor allem
auch für aktivere und krabbelnde Beikostkinder
empfohlen

Das fein gemahlene Pulver wird für den Babybrei etwa 1 Minute sanft in ausreichend Flüssigkeit gekocht und dann dem Gemüse- oder Obstbrei beigefügt. Für Beikostkinder stellen die TAU-Getreidebreie durch den ureigenen feinen Geschmack eine Bereicherung dar und werden meist von der ganzen Familie gerne genossen.

Rezepte und Ideen zur Zubereitung der TAU-Getreideprodukte findet Ihr in meinem Buch „Babybrei“ und in den folgenden Videos, die ich für Euch gedreht habe:

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Schritt für Schritt erklärt: Beikost selbst zubereitet mit dem ErdmannHAUSER TAU-Getreidebrei
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Schritt für Schritt erklärt: ErdmannHAUSER TAU Grießbrei und Fingerfood-Grießschnitten
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Schritt für Schritt erklärt: ErdmannHAUSER TAU-Getränk

Gedanken der FirmaErdmannHAUSER zum Getreide in der Ernährung und den Getreideaufschluss

Getreide als Grundnahrung des Menschen

Die Getreidenahrung ist von alters her die dem Menschen angemessene Form der Ernährung, da das Getreide die Keimkraft zur Erneuerung in der Samenbildung ursprünglich-rein verwirklicht. Das Wissen darum ist das Geheimnis der Getreidekulturen seit Beginn der menschlichen Vor- und Frühgeschichte.

Als der Bauer noch nicht mit dem Mähdrescher auf den Feldern fuhr, reifte das Getreidekorn nach dem Schnitt auf der Garbe bis zur sogenannten „Totreife“. Nach und nach wurde erst im Winter gedroschen. Unreifes Getreide mindert die Ernährungsqualität.

Getreide wurde vom Menschen niemals roh und unbearbeitet genossen. Nahrungsmittel mussten schon immer für den menschlichen Verzehr erst aufbereitet werden. Durch unsere Ernährungsbedürfnisse sind wir zwar mit der Natur verbunden, gleichzeitig müssen wir aber die Nahrungsmittel durch die Verdauung „zerstören“ und die darin enthaltenen Stoffe verwandeln oder gar neu schaffen. Noch bevor wir die Nahrung in den Mund nehmen, beginnt die Umwandlung der naturgewachsenen Frucht durch die Lebensmittelherstellung und die Nahrungszubereitung.

Die richtige Art der Auf- und Zubereitung der landwirtschaftlichen Erzeugnisse war lange Zeit Bestandteil der kulturellen Überlieferung. Heute ist dieses Wissen und seine Grundlage verloren. Es ist aber nötig, den Sinn dieser alten Kulturtechniken neu verstehen zu lernen und so unsere Lebensmittelaufbereitung weniger an industriellen, als wieder an den eigentlich menschlichen Bedürfnissen zu orientieren und weiter zu entwickeln. Auch die moderne biologische Verarbeitungstechnik lässt sich erfolgreich mit altem Ernährungswissen verbinden.

Soweit wir uns zurückerinnern können, haben sich die Menschen darum bemüht, Getreide zu enthülsen, zu quellen und zu rösten. Gerade die kohlenhydratreiche Nahrung wird durch den Prozess des Quellens und der Wärme aufgeschlossen und unseren Verdauungssäften zugänglicher gemacht.

ErdmannHAUSER hat ein besonderes Aufschlussverfahren entwickelt, das in gewisser Weise den äußeren Reifeprozess der Pflanze aufgreift. Das unversehrte, volle Korn wird – je nach Getreideart noch im schützenden Spelz – in Wasser bis zum Beginn des Keimens aktiviert. Durch Darren des aktivierten Kornes bei gleichmäßiger Wärme in unseren eigens für diesen Zweck entwickelten Drehöfen wird die Verwandlung der Samensubstanzen auf eine andere Weise fortgeführt. In der feuchtwarmen Umhüllung beim Darren entwickelt sich das besondere Klima, das die Lebenskräfte des Keims aufruft, ohne sie dabei zu verbrauchen. Nach dem Darren kann auch der Spelz ohne Beschädigung des Keims entfernt werden. Anschließend wird das immer noch ganze, unversehrte Korn in der ErdmannHAUSER Spezialmüllerei wertsichernd verarbeitet und von Hand verpackt.

Das ErdmannHAUSER TAU-Aufschlusverfahren –

Die Lebenskraft des Getreides

Im Getreidekorn ruhen die Lebenskräfte des Keimens und Wachsens in höchster Konzentration. Durch die Behandlung des ganzen Korns mit den Elementen Wasser und Wärme vermögen wir diese Kräfte weitgehend zu aktivieren.

Der starke und gesunde Mensch befreit die Lebenskräfte des Getreides bei der Verdauung aus dem Samen und stärkt sich daran. Für diese „Befreiungsarbeit“ ist wiederum Kraft nötig.

Diese Kräfte haben Kinder in einem gewissen Lebensalter noch nicht. Rekonvaleszenten haben sie noch nicht wieder, Senioren haben sie oft nicht mehr. Auch in anderen Lebenslagen ist heute eine wirksame Unterstützung des Stoffwechsels von Bedeutung. Vor allem bei Schwangeren liegt es nahe, in der Grundernährung die ihren Lebensumständen entsprechenden Wege zu suchen.

Für alle diese Bedürfnisse hat ErdmannHAUSER mit der tatkräftigen Unterstützung von Klaus und Annegret Werder die Aufschlussprodukte entwickelt. In ihnen ist das Getreidekorn zur vitalen Aufbruchstimmung aktiviert, ohne bereits die eigene Vitalität im Keimen verbraucht zu haben.

Das Getreide für die Aufschlussprodukte wird uns von Bauern geliefert, die seit Jahren auf ihren Höfen biologisch-dynamisch arbeiten. Das heißt, diese Bauern stellen ihr praktisches Tun und Lassen unter geisteswissenschaftliche Gesichtspunkte. Mit ihrem vertieften Engagement bei der Pflege der Erde, der Pflanzen und Tiere schaffen diese Bauern auch die Voraussetzungen für eine zukunftsweisende Lebensmittelverarbeitung.

Charge für Charge können wir angeben, auf welchem Boden und in welcher Lage das in den Aufschlussprodukten verarbeitete Getreide gewachsen ist und welcher Bauer das Wachstum und die Entwicklung mit seiner Einsicht und Liebe zur Arbeit begleitet hat. Entsprechende Angaben finden sich auf der Packung der Aufschlussprodukte.

Die Weiterverarbeitung des Getreides zu den Getreideaufschlussprodukten erfolgt ausschließlich bei ErdmannHAUSER. So ist es möglich, individuelle landwirtschaftliche Qualitäten im Verarbeitungsprozess aufzugreifen.

Die Getreideaufschlussprodukte sind nicht nur schnell und einfach zuzubereiten, der Darrprozess verleiht ihnen den unverwechselbaren nussigen Geschmack.

Wie werden die TAU-Aufschlussprodukte hergestellt?

Getreideaufschluss in Wasser und Wärme

Die sogenannten Getreideaufschlussprodukte TAU, Bulgur und Grieß werden nach einem ganz besonderen Verfahren hergestellt, dem TAU-Aufschlussverfahren.

Dieses Verfahren ist ein Ganzkornaufschluss, der mit Hilfe von Wasser und Wärme das vollwertige Korn mit seinen Inhaltsstoffen möglichst schonend aufschließt und verarbeitet. Die Grundtechniken des Getreideaufschlusses, das Quellen und Darren, sind Jahrtausende alt. Wasser und Feuer waren dabei fast immer beteiligt.

Das unversehrte, volle Korn wird – je nach Getreideart noch im schützenden Spelz – in Wasser bis zum Beginn des Keimens aktiviert. Dadurch dringen Vitamine und Mineralstoffe, die in der äußeren Schicht liegen, in das Innere des Korns. Die Nährstoffe des Getreides verwandeln sich so in einer Art „Vorverdauung“. Durch das anschließende Darren des aktivierten Kornes bei gleichmäßiger Wärme in eigens dafür entwickelten Drehöfen wird die Verwandlung der Samensubstanzen auf eine andere Weise fortgeführt.

In der feuchtwarmen Umhüllung beim Darrvorgang entwickelt sich das besondere Klima, das die Lebenskräfte des Keims aufruft, ohne sie dabei zu verbrauchen. Nach dem Darren kann auch der Spelz ohne Beschädigung des Keims entfernt werden.

Anschließend wir das immer noch ganze, unversehrte Korn in unserer für diesen Zweck errichteten Spezialmüllerei wertsichernd gemahlen und von Hand verpackt.

Die besonderen Eigenschaften der TAU-Aufschlussprodukte

Durch den speziellen Herstellungsprozess werden die Inhaltsstoffe des Korns aus ihrer konzentrierten Struktur gelöst und aufgeschlossen. Das dadurch entstandene Grundnahrungsmittel weist eine besondere Qualität auf. Sie beruht auf dem Versuch, den Herstellungsprozess und den menschlichen Stoffwechsel einander anzunähern. Dadurch kann die Kraft des Menschen zur eigenen Stoffbildung im Stoffwechsel angeregt werden.

Der sonst vielfach als einziges Qualitätsmerkmal hochgeschätzte Gehalt an Vitaminen, Enzymen, Zuckern und einer Reihe weitere Substanzen wird durch die angehende Keimung auf natürliche Art und Weise gebildet. Stärke, Eiweiß und die Ballaststoffe werden durch die Wärme gelöst und leichter verdaulich.

Für uns liegt die Zielrichtung unserer Arbeit nicht darin, einfach eine positive Inhaltsanalyse auszuweisen, sondern darin, die sogenannte biologische Verfügbarkeit des Nahrungsmittels für den Stoffwechsel zu ermöglichen.

Zwar kann man die Stoffbestandteile der Nahrung im menschlichen Organismus analytisch wiederfinden. Doch das eigentlich Bedeutsame ist, wie diese Stoffe im Stoffwechselgeschehen vollständig verwandelt, INDIVIDUALISIERT werden.

Kälteschutz für zarte Babyhaut

Der Winter hat uns fest im Griff, der Wind bläst eisig durch die Lande und trotzdem sollten wir unseren Kleinen täglich eine Nase voll Frischluft und eine Portion Tageslicht gönnen. Deshalb stellen sich viele Eltern die Frage: Wie muss die empfindliche Babyhaut in der kalten Jahreszeit geschützt werden?

Babyhaut ist im Vergleich zur Erwachsenenhaut etwa ein Fünftel dünner, der äußere Hornschichtverbund ist nicht ausreichend kompakt und auch der Hydrolipidfilm und Säureschutzmantel sind nur unzureichend ausgebildet. Dadurch kann es zu einer sehr raschen Austrocknung kommen und auch die Temperaturregulation ist vermindert. Von Anfang an benötigen die Kleinen eine angepasste Pflege.

Besonders im Winter aber leiden viele Babys und Kleinkinder unter sehr trockener, empfindlicher oder neurodermitischer Haut. Das kommt vor allem durch die trockene Heizungsluft, aber auch durch extreme Temperaturwechsel von draußen nach drinnen und eisigkalte Luft zustande.

Wichtig sind hier zwei Pflegeschritte: Eine befeuchtende und rückfettende Basiscreme und eine wasserfreie Kälteschutzsalbe.


Als Basispflege eignen sich vor allem Produkte mit nativen fetten Pflanzenölen wie Mandelöl, Nachtkerzenöl oder Jojobawachs. Besonders reichhaltig pflegend und schützend ist die afrikanische Sheabutter.

Neben wertvollen Fettsäuren enthält Sheabutter wichtige Hautvitamine wie Beta-Carotin und Tocopherole.

Zur Hautbefeuchtung sollte die Creme vom W/O-Typ bis zu 30% Wasser oder noch besser ein pflegendes und beruhigendes Pflanzenhydrolat, z.B. Rosen- oder Melissenhydrolat enthalten.

Alternativ oder bei sehr trockener, schuppiger oder zu Entzündungen neigender Haut kann diese vor dem Auftragen der Creme mit etwas Hydrolat befeuchtet werden. Oftmals weniger geeignet sind Cremes mit Zinkoxid, oft erkennbar an der weißen Farbe und der zähen Konsistenz und unter der Inhaltsstoffangabe Zinc Oxide (CI 77947). Zinkoxid trocknet die Haut aus und kann zudem die natürlichen Hautfunktionen beeinträchtigen. Auch Paraffinöle, Vaseline, Silikonöle, Konservierungsstoffe und synthetische Duftstoffe sind für die empfindliche Baby- und Kinderhaut ungeeignet und können zu Irritationen und Reizungen führen. Generell gilt: naturreine Inhaltsstoffe möglichst aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA), „weniger ist mehr“, also eine übersichtliche Anzahl an Inhaltsstoffen und dabei Qualität statt Quantität.

Im Freien benötigen Babys, Kleinkinder und auch Erwachsene im Winter einen angepassten Kälteschutz. Dies sind Salben, welche ohne den Zusatz von wässrigen Inhaltsstoffen und mit schützenden Zusätzen wie z.B. Bienenwachs hergestellt sind. Diese Salben werden vor dem nach draußen gehen als dünner Film auf die Stirn, Nase, Wangen, Lippen und Hände aufgetragen und verhindern so das Austrocknen der Haut durch übermäßige Flüssigkeitsverdunstung und außerdem Hautschädigungen durch gefrierende Feuchtigkeit auf der Haut.

Für die Qualität der Inhaltsstoffe gelten dieselben Kriterien wie bei der Basispflege. In warmen Räumen sollte die Kälteschutzcreme mit einem weichen Tuch oder ggf. mit etwas Lotion entfernt und danach die entsprechende Basispflege aufgetragen werden.


Neben der Hautpflege spielt auch die Kleidung im Winter eine wichtige Rolle. Um die körpereigene Hautatmung nicht zu beeinträchtigen empfiehlt es sich Kleidungsstücke aus kontrolliert biologisch erzeugten Naturfasern zu wählen.

Diese werden dann der Außentemperatur angepasst im Zwiebellook getragen. Besonders bewährt haben sich Unterwäsche und Babybodys in Wolle/Seide-Gemisch.

Naturreine Fasern wirken optimal klima-und feuchtigkeitsregulierend, sie halten die Körperwärme im Freien und verhindern eine Überwärmung in geheizten Innenräumen.

Durch den Seidenanteil sind diese Kleidungsstücke zudem sehr hautverträglich und führen nicht zu Juckreiz oder unangenehmem Kratzen. Über der Wolle/Seide-Unterwäsche wird dann je nach Bedarf leichte Baumwollkleidung oder Wärmeres aus Schurwolle getragen.

Als äußerste Wärmeschicht im Freien sind dicke Wolltextilien, wie Strickjacken und Strickhosen oder Walkkleidung optimal. Gewalkte Jacken und Anzüge haben im Winter außerdem den Vorteil, dass sie auch im Schnee und bei leichtem Nieselregen wasserabweisend und dabei doch hervorragend atmungsaktiv sind. Bei Bedarf können sie auch jederzeit in einem Lanolin-Kur-Bad etwas nachgefettet und so auf natürliche Art imprägniert werden.

Eine Auswahl von Kleidung und Windelsystemen aus hochwertigen, unbehandelten oder umweltfreundlich gefärbten und nicht chemisch ausgerüsteten Naturfasern wie Baumwolle, Wolle, Seide oder Hanf finden Interessierte unter

http://www.stadelmann-natur.de/

Magazin

© Dirk Roth Fotografie

In meinem Magazin möchte ich Euch ein buntes Sortiment an Empfehlungen, Links zu interessanten Themen und Seiten oder auch einfach nur ein paar aktuelle Gedanken präsentieren.

Ich freue mich über Tipps und Kommentare von Eurer Seite. Schreibt mir einfach über das Kontaktformular.

Herzliche Grüße Natalie

Babykost und Sonnenvitamin D

Natürliche Hilfe bei Harnwegsbeschwerden

(Beitrag enthält unbezahlte Werbung)

Harnwegsinfekte und Blasenentzündungen treten gerade in der feucht-kalten Herbstsaison vermehrt auf. Frauen sind aus dem Grund insbesondere davon betroffen, da anatomisch bedingt eher krankmachende Keime vom Darmausgang über die nahe gelegene Harnröhrenöffnung in die Harnwege gelangen und dort aufsteigen können. Der häufigste Erreger für Harnwegsinfektionen ist E.coli. Dieser Keim, der Teil der menschlichen Darm-Mikrobiota ist, kann bei falscher Hygiene (auch nach dem Geschlechtsverkehr, die so genannte Honeymoon-Cystitis) in Richtung der Harnwege gelangen und dann zusammen mit anderen Faktoren zu einer Infektion und Entzündung der Schleimhäute führen. Auch bei Kindern gehören Harnwegsinfekte zu den häufigsten bakteriellen Erkrankungen. Besonders in der Phase des Trocken-werdens führen kleine Missgeschicke schnell zu feucht-kalter Unterwäsche mit der Gefahr einer Verkühlung.

Symptome und dem Schweregrad

  • Harnröhrenentzündung/-reizung: unspezifische Reizungen und vermehrter Harndrang, Brennen beim Wasserlassen, evtl. Rötung im Genitalbereich
  • Blasenentzündung (Zystitis): Infektion der unteren Harnwege mit Schmerzen beim Wasserlassen, häufigem Harndrang mit geringen Urinmengen und Schmerzen oberhalb des Schambeins/ im Unterbauch
  • Nierenbeckenentzündung (Pyelonephritis): Infektion der oberen Harnwege mit den zusätzlichen Symptomen Flankenschmerzen, Schmerzen bei Abklopfen der Nierengegend und eventuell Fieber über 38 °C
  • asymptomatische Bakteriurie: das Vorhandensein von Bakterien im Urin ohne spürbare Beschwerden > hier können unter Berücksichtigung einer ganzheitlichen Betrachtung verschiedene Maßnahmen wie eine korrekte Urinabgabe, Körperhygiene, Trink- und Ernährungsverhalten, unterstützende Maßnahmen und Selbstfürsorge meist Sorgen nehmen und effektive Abhilfe schaffen

Unterstützende Maßnahmen und Selbstfürsorge

  • nach jedem Toilettengang von vorne nach hinten wischen, um möglichst keine Darmkeime in Richtung Harnwege zu verschleppen
  • nach dem Geschlechtsverkehr die Blase entleeren
  • generell viel trinken, das hält die Harnwege auf Trab und erschwert krankmachenden Bakterien den Weg in die Blase. Mindestens zwei Liter dürfen es bei ersten Anzeichen sein, am besten geeignet ist lauwarmes Wasser, ergänzt durch Kräutertees, Preiselbeer- oder Cranberry-Saft. Zu den möglichen Heilkräutern bei Harnwegsbeschwerden gehören zum Beispiel Ackerschachtelhalm, Birkenblätter, Brennnessel, Goldrute, Hauhechel, Kamille, Orthosiphon oder Löwenzahnwurzel (zum Beispiel „Hebammentee Kamille Hauhechel“ oder „Blasen- und Nierentee“ der Bahnhof-Apotheke Kempten). Diese Heilkräuter bewirken eine vermehrte Harnausscheidung und damit werden Keime schneller ausgeschwemmt. Bärentraubenblätter wirken antibakteriell und hemmen dadurch die krankmachenden Keime, dürfen allerdings nie länger als eine Woche am Stück und nicht häufiger als fünfmal im Jahr angewendet werden. Für die Anwendung von Bärentraubenblättern während der Schwangerschaftund Stillzeitliegen noch keine Untersuchungen zur Unbedenklichkeit vor, weshalb im Zweifel lieber darauf verzichtet, und anderen Heilkräutern Vorzug gegeben werden sollte. Verdünnter Preiselbeer- oder Cranberry-Saft wirken antioxidativ und haben weiters die Eigenschaft, krankmachende Bakterien an der Anheftung der Harnwege und der Blasenschleimhaut zu hindern. Sie können dadurch einen zusätzlichen Beitrag zur Vorbeugung gegen Harnwegsinfektionen leisten.
  • eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse, frischen Kräutern und regelmäßig (Meer)Rettich und Kresse stärkt und unterstützt unsere körpereigenen Abwehrmechanismen. Diese „Scharfmacher“-Pflanzen und Gewürze, wie etwa Meerrettich, Rettich, Radieschen oder Brunnen/Kapuzinerkresse enthalten eine bestimmte Wirkstoffgruppe, die Senfölglucoside oder Glucosinolate . Sie wirken, wissenschaftlich belegt, keimhemmend und desinfizierend auf die Harnwege. Sie haben sich vor allem bei immer wiederkehrenden Infekten bewährt und sind auch als Fertigarzneimittel Angocin® in der Apotheke erhältlich.
  • eine gute Work-Life-Balance und eine gesunde Vaginal- und Darmmikrobiota sind wichtige Voraussetzung für ein stabiles Abwehrsystem. Probiotika können, vor allem nach häufiger Antibiotika-Einnahme oder bei anderen Störungen der Darm- und Vaginalflora schleimhautschützende Immunfunktionen unterstützen. Generell ist es wichtig, dass Frauen auf ein gesundes Vaginal-Milieu achten. Damit lassen sich Blasenbeschwerden und wiederkehrende Infektionen vermeiden. Die Psyche und emotionale Befindlichkeit spielen bei wiederkehrenden oder chronischen Harnwegsbeschwerden oft eine Rolle. Einfühlsame Gespräche können dem auf den Grund gehen und Sorgen und Ängste nehmen. Eine ganzheitliche Behandlung mit Bachblüten oder der Homöopathie behandelt nicht nur die Symptome, sondern berücksichtigen den ganzen Menschen, auch die Seele. 
  • warme Sitzbäder mit gerbstoffhaltigen Zusätzen (Schwarztee) oder schmerz- und entzündungslindernden ätherischen Ölen, zum Beispiel Kamille, Lavendel, Sandelholz und Aromamischungen.
  • Sitz-/Vaginaldampfbäder mit keimtötend, durchblutungsfördernd und entkrampfend wirkenden ätherische Ölen und Aromamischungen und Heilkräutern wie zum Beispiel Kamillenblüten oder Schafgarbe.
  • warme Auflagen bzw. Blasenwickel wirken vor allem bei krampfartigen Schmerzen wohltuend. Wichtig ist, den Unterleib immer gut warm zu halten und gegebenenfalls mit einem Wollschal oder einem Leibwickel einzuhüllen.
  • unerlässlich bei Harnwegsbeschwerden sind warme Füße! Empfehlenswert sind unterstützend ansteigende Fußbäder, ggf. mit Zusatz von ätherischem Rosmarin CT verbenon und Lavendelöl (Lavandula angustifolia) (1-2 Tropfen auf einen Liter, in Meersalz vermischt) und warme Socken aus Naturfasern (Wolle, Hanf, Baumwolle).
  • auch bei den Textilien ist es günstig auf atmungsaktive und schadstofffreie Kleidung, insbesondere bei der Unterwäsche zu achten. Viele Frauen schwören auf Seide als natürliche und reizlindernde Eiweißfaser oder Kombinationen aus Wolle und Seide.

Fertige Aromamischungen der Bahnhof-Apotheke Kempten für warme Sitz- und Dampfbäder:

  • Sandelholz-Sitzbad, Aromabadesalz von Stadelmann bei Harnwegsbeschwerden durch Unterkühlung: Bergamotte, Lavendel, Rose, Sandelholz, Schafgarbe, Jojobawachs, Meersalz. 1 TL auf 1 l heißes Wasser, unmittelbar vor dem Baden oder Steaming zugeben
  • Entspannungsbad, Aromabadesalz von Stadelmann: Atlaszeder, Kamille römisch, Lavendel, Mandarine, Rosengeranie, Sandelholz, Jojobawachs, Meersalz (auch als Ölbad erhältlich). 1 TL auf 1 l heißes Wasser, unmittelbar vor dem Baden oder Steaming zugeben
  • Fußbad ausgleichend, Aromabadesalz von Stadelmann: Angelikawurzel, Benzoe Siam, Lavendel, Manuka, Melisse, Neroli, Thymian, Jojobawachs, Meersalz. 1 TL auf 1l heißes Wasser, unmittelbar vor dem Baden oder Steaming zugeben
  • Sitzbad, Aromabadesalz von Stadelmann: Kamille blau, Lavendel, Rose, Rosengeranie, Schafgarbe; Jojobawachs, Meersalz. 1 TL auf 1l heißes Wasser, unmittelbar vor dem Baden oder Steaming zugeben

Wissen für Eltern – Die Dienstagsreihe

Eine neue, aufregende Lebensphase hat für euch begonnen: Ihr werdet Eltern oder seid es gerade geworden!
Damit ihr dieser ganz besonderen Zeit als Familie entspannt und zuversichtlich entgegengehen könnt, vermitteln wir euch das notwendige Wissen zu Schwangerschaft, Wochenbett und rund ums Elternsein.
In der Dienstagsreihe könnt Ihr unsere FachreferentInnen online hören.

Themen

• Mutter-Kind-Bindung, Eltern-Resilienz
• Kommunikation mit dem Baby, es richtig tragen, pflegen, füttern und bewusst wickeln
• Erfolgreiche Stillzeit
• Gesunde Babykost, schnell gekochte Familienkost
• Wo und wie schläft das Kind?
• Eltern sein, Paar bleiben, Verhütungsfragen
• Elternsein – ein erfolgreiches, selbstbestimmtes Abenteuer

Referentinnen und Referent

  • die Hebammen: Ingeborg Stadelmann, Pia Groitl und Larissa Kaspar
  • die PTA, Ernährungsberaterin, Aromaexpertin: Natalie Stadelmann
  • die Kinderkrankenschwester und Babymassagekursleiterin: Martina Hof
  • der Sozialpädagoge, Supervisor und Coach: Florian Galuschka
  • der Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Homöopathie: Dr. med Peter Büttner

Unsere erfahrenen ReferentInnen bringen ihre Fachkompetenz aus der Geburtshilfe, Kinder- und Jugendmedizin, Krankenpflege, Apotheke, Aromatherapie, Homöopathie, Pflanzenheilkunde, Ernährungsberatung, Babymassage und der Pädagogik ein, sie sind selber Eltern und berichten aus der täglichen Familien- und Berufspraxis. 

Unsere Dienstagsreihe findet seit Mai 2020 als Online-Kurse statt. Wir freuen uns über Teilnehmer aus Nah und Fern :-))

Informationen und Anmeldung unter:

https://www.bahnhof-apotheke.de/webinare.html

Unsere Termine ab Herbst 2022

Dienstagsreihe: Wissen für junge Eltern – Wickel und Auflagen

mit Natalie Stadelmann

Kurs-Nr.: 2524
Kosten: 19,50 €

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Di. 25. Oktober 2022 von 19.00 – 20.00 Uhr

Dienstagsreihe: Wissen für junge Eltern – Ich bin Vater – Männer im Gespräch

mit Florian Galuschka

Kurs-Nr.: 2525
Kosten: 0,00 €

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Di. 08. November 2022 von 14.30 – 16.30 Uhr

Dienstagsreihe: Wissen für junge Eltern – Baby-Beikost

mit Natalie Stadelmann

Kurs-Nr.: 2526
Kosten: 19,50 €

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Di. 08. November 2022 von 19.00 – 20.00 Uhr

Dienstagsreihe: Wissen für junge Eltern – Kinderarzt-Sprechstunde: Kopf, Augen, Mund und Hals

mit Dr. med. Peter Büttner

Kurs-Nr.: 2533
Kosten: 0,00 €

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Di. 15. November 2022 von 19.00 – 20.30 Uhr

Dienstagsreihe: Wissen für junge Eltern – Verhüten, aber wie?

mit Natalie Stadelmann

Kurs-Nr.: 2529
Kosten: 19,50 €

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Di. 22. November 2022 von 19.00 – 20.30 Uhr

Dienstagsreihe: Wissen für junge Eltern – Gute Esser – schlechte Esser / Entspannung im Familienalltag

mit Natalie Stadelmann und Martina Hof

Kurs-Nr.: 2530
Kosten: 19,50 €

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Di. 22. November 2022 von 14.30 – 15.45 Uhr

Dienstagsreihe: Wissen für junge Eltern – Babymassage

mit Martina Hof

Kurs-Nr.: 2539
Kosten: 19,50 €

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Di. 29. November 2022 von 19.00 – 21.00 Uhr

Dienstagsreihe: Wissen für junge Eltern – Wickel und Auflagen

mit Natalie Stadelmann

Kurs-Nr.: 2531
Kosten: 19,50 €

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Di. 13. Dezember 2022 von 19.00 – 20.00 Uhr

Dienstagsreihe: Wissen für junge Eltern – Stadelmann®-Aromamischungen und Kräutertees aus der Bahnhof-Apotheke begleiten in der Stillzeit und im 1. Lebensjahr

mit Larissa Kaspar

Kurs-Nr.: 2532
Kosten: 0,00 €

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Di. 20. Dezember 2022 von 19.00 – 20.00 Uhr

Dienstagsreihe: Wissen für junge Eltern – Kinderarzt-Sprechstunde: Mein Kind hat Fieber, Schnupfen, Husten

mit Dr. med. Peter Büttner

Kurs-Nr.: 2514
Kosten: 0,00 €

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Di. 20. Dezember 2022 von 09.30 – 11.30 Uhr

Dienstagsreihe: Wissen für junge Eltern – Baby-Beikost

mit Natalie Stadelmann

Kurs-Nr.: 2527
Kosten: 19,50 €

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Di. 10. Januar 2023 von 19.00 – 20.00 Uhr

Dienstagsreihe: Wissen für junge Eltern – Ich bin schwanger – und jetzt?

mit Pia Groitl

Kurs-Nr.: 2622
Kosten: 0,00 €

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Di. 17. Januar 2023 von 19.00 – 20.00 Uhr

Dienstagsreihe: Wissen für junge Eltern – Aromamischungen und Tees in der Schwangerschaft

mit Larissa Kaspar

Kurs-Nr.: 2623
Kosten: 0,00 €

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Di. 17. Januar 2023 von 15.00 – 16.30 Uhr

Dienstagsreihe: Wissen für junge Eltern – Homöopathie für Kinder im 1. Lebensjahr

mit Ingeborg Stadelmann

Kurs-Nr.: 2655
Kosten: 19,50 €

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Di. 24. Januar 2023 von 19.00 – 20.00 Uhr

Dienstagsreihe: Wissen für junge Eltern – Frühe Mutter-Kind-Bindung

mit Gabriele Mooser

Kurs-Nr.: 2624
Kosten: 0,00 €

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Di. 31. Januar 2023 von 19.00 – 20.30 Uhr

Dienstagsreihe: Wissen für junge Eltern – Schwangerschaft & Ernährung

mit Natalie Stadelmann

Kurs-Nr.: 2625
Kosten: 19,50 €

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Di. 07. Februar 2023 von 19.00 – 20.00 Uhr

Dienstagsreihe: Wissen für junge Eltern – Wahl des Geburtsortes

mit Pia Groitl

Kurs-Nr.: 2626
Kosten: 0,00 €

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Di. 14. Februar 2023 von 09.30 – 11.30 Uhr

Dienstagsreihe: Wissen für junge Eltern – Baby-Beikost

mit Natalie Stadelmann

Kurs-Nr.: 2627
Kosten: 19,50 €

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Di. 14. Februar 2023 von 19.00 – 20.00 Uhr

Dienstagsreihe: Wissen für junge Eltern – Kinderarzt-Sprechstunde: Fieber, Schnupfen, Husten

mit Dr. med. Peter Büttner

Kurs-Nr.: 2629
Kosten: 0,00 €

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Di. 21. Februar 2023 von 19.00 – 20.00 Uhr

Dienstagsreihe: Wissen für junge Eltern – Wehenbeginn gleich Geburtsbeginn

mit Pia Groitl

Kurs-Nr.: 2628
Kosten: 0,00 €

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Di. 07. März 2023 von 14,30 – 15,45 Uhr

Dienstagsreihe: Wissen für junge Eltern – Babymassage

mit Martina Hof

Kurs-Nr.: 2630
Kosten: 19,50 €

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Di. 07. März 2023 von 19,00 – 20,00 Uhr

Dienstagsreihe: Wissen für junge Eltern – Einstimmen auf das Wochenbett

mit Pia Groitl

Kurs-Nr.: 2631
Kosten: 0,00 €

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Di. 14. März 2023 von 19,00 – 20,00 Uhr

Dienstagsreihe: Wissen für junge Eltern – Aromamischungen und Tees im Wochenbett – Babypflege

mit Larissa Kaspar

Kurs-Nr.: 2632
Kosten: 0,00 €

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Di. 21. März 2023 von 09,30 – 11,30 Uhr

Dienstagsreihe: Wissen für junge Eltern – Wickel und Auflagen

mit Natalie Stadelmann

Kurs-Nr.: 2633
Kosten: 19,50 €

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Di. 21. März 2023 von 19,00 – 20,00 Uhr

Dienstagsreihe: Wissen für junge Eltern – Kinderarzt Sprechstunde: Entwicklung – Bindung – Vorbild

mit Dr. med. Peter Büttner

Kurs-Nr.: 2634
Kosten: 0,00 €

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Di. 28. März 2023 von 19,00 – 20,00 Uhr

Dienstagsreihe: Wissen für junge Eltern – Ich bin Vater – Männer im Gespräch

mit Florian Galuschka

Kurs-Nr.: 2635
Kosten: 0,00 €

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Di. 28. März 2023 von 14,30 – 16,30 Uhr

Dienstagsreihe: Wissen für junge Eltern – Baby-Beikost

mit Natalie Stadelmann

Kurs-Nr.: 2636
Kosten: 19,50 €

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Di. 25. April 2023 von 19,00 – 20,30 Uhr

Dienstagsreihe: Wissen für junge Eltern – Verhüten, aber wie?

mit Natalie Stadelmann

Kurs-Nr.: 2637
Kosten: 19,50 €

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