Schlagwort: Beikost

S3-Leitlinie „Stilldauer und Interventionen zur Stillförderung“ (AWMF 027-072) und Beikosteinführung

Breast is best – bis zum vollendeten 6. Lebensmonat und begleitend zur Beikosternährung darüber hinaus 💛

In der aktuellen S-3 Leitlinie „Stilldauer und Interventionen zur Stillförderung“ wird nun genau definiert empfohlen, dass reifgeborene Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensmonat ausschließlich oder überwiegend gestillt werden sollen.

In den aktuellen Handlungsempfehlungen und der S-3 Leitlinie Allergieprävention wird derzeit noch die Empfehlung für den möglichen (! möglich heißt nicht muss !) Beikoststart ab dem 5.Lebensmonat (also frühestens nach vier vollendeten Monaten) und spätestens mit Beginn des 7. Lebensmonats gegeben.

Was bedeutet das für die Beikosteinführung? Kein Stress! Lasst euch nicht unter (Zeit)Druck setzen, beobachtet die individuelle Reife eures Babys, geht responsive miteinander auf kulinarische Entdeckungsreise und erlebt gemeinsam schöne Essmomente.

That‘s it! 💛

Mehr Infos:

Die neue Leitlinie S3-Leitlinie „Stilldauer und Interventionen zur Stillförderung“ (AWMF 027-072)  beschäftigt sich u. a. mit der Fragestellung:

  • Wie lange sollte ausschließlich bzw. teilweise gestillt werden?
  • Welche gesundheitlichen Effekte hat Stillen für Kind und Mutter?

Die Leitlinie hat verschiedene Outcomes in Bezug auf ausschließliches oder überwiegendes Stillen/ Muttermilchernährung für 6 Monate im Vergleich zu kürzerer Dauer (<6 Monate) ausschließliches oder überwiegendes Stillen/Muttermilchernährung bzw. Nicht-Stillen analysiert:

1.1 Kindliche gesundheitliche Effekte
1.1.1 Infektionen > Otitis media > Gastrointestinale Infektionen
1.1.2 Kindliche Sterblichkeit in Entwicklunsgländern
1.1.3 Effekte auf atopische Erkrankungen > Asthma> Atopische Dermatitis
1.1.4 Chronisch entzündliche Darmerkrankungen
1.1.5 Mund- und Zahngesundheit > Mundatmung > Frühkindliche Karies > Zahnfehlstellungen
1.1.6 Metabolische Effekte > Adipositas > Diabetes mellitus Typ 1 > Kardiovaskuläre Erkrankungen
1.1.7 Kardiorespiratorische Fitness
1.1.8 Knochendichte
1.1.10 Verhaltens- und Entwicklungsstörungen > Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperaktivitätsstörung > Autismus-Spektrum-Störung
1.1.11 Händigkeit
1.1.12 Krebserkrankungen > Leukämie > HTLV-1

1.2 Mütterliche gesundheitliche Effekte
1.2.1 Postpartale Gewichtsretention
1.2.2 Metabolische Effekte > Metabolisches Syndrom > Diabetes mellitus Typ 2 > Bluthochdruck
1.2.3 Osteoporose
1.2.4 Depression
1.2.5 Krebserkrankungen > Brustkrebs > Ovarialkarzinom > Endometriumkarzinom

Das Ergebnis der Leitlinie sind zwei evidenzbasierte Empfehlungen zur Stilldauer:

Evidenzbasierte Empfehlung 1 mit Empfehlungsgrad B

Reifgeborene Kinder sollten bis zum vollendeten sechsten Lebensmonat ausschließlich oder überwiegend gestillt werden.*

*“Unter ausschließlichem Stillen wird die Ernährung ohne die zusätzliche Gabe von Flüssigkeiten, Flaschennahrung oder Beikost verstanden. Die Einführung der Beikost ist dabei gleichbedeutend mit der Beendigung des ausschließlichen Stillens. Beim überwiegenden Stillen werden zusätzlich Flüssigkeiten wie Wasser oder Tee gegeben. Ausschließliches Stillen und überwiegendes Stillen wird auch als Vollstillen bezeichnet. Teilstillen hingegen beinhaltet die Gabe zusätzlicher nahrhafter Flüssigkeiten, wie Muttermilchersatzprodukte und Beikost (WHO 2008).“

Evidenzbasierte Empfehlung 2 Empfehlungsgrad A

Die Gesamtstilldauer für reifgeborene Kinder soll mindestens 12 Monate betragen.

 

*Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e. V., Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e. V., Deutsche Gesellschaft für Hebammenwissenschaft e. V.: S-3 Leitlinie Stilldauer und Interventionen zur Stillförderung, Version 1.0, Datum, Registernummer 027-072, 2025, verfügbar unter: https://register.awmf.org/de/leitli-nien/detail/027-072 (Zugriff am 20.02.2026)

 

Das bedeutet: Exklusives Stillen für 6 Monate wird empfohlen. Danach startet die Einführung von Beikost unter dem Weiterstillen parallel zur Beikost.

Stilldauer insgesamt: mindestens 12 Monate und weiter so lange Mutter und Kind es wünschen (keine obere Grenze).

Die Daten zum exklusiven Stillen sind:

  • überwiegend Beobachtungsstudien

  • kaum randomisierte Studien (ethisch schwierig)

  • oft konfundiert (z. B. Bildung, sozioökonomischer Status)

Deshalb ist die Evidenzqualität meist moderat bis niedrig. Aber:  die Empfehlung für 6 Monate ausschließlichem oder überwiegendem Stillen ist nicht nur eine „Studienauswertung“, sondern auch internationale Konsistenz (WHO) und biologische Norm (Muttermilch als Standard). Also: Evidenz + Public-Health-Abwägung.

Was ist nun der Unterschied zur S3-Leitlinie Allergieprävention (AWMF 061_016) ?

Hier kommt es aktuell zu unterschiedlichen Empfehlungen bezüglich der Beikosteinführung. Die S3-Leitlinie zur Allergieprävention betrachtet Stillen und den Zeitpunkt des Beikoststartes stärker aus der Perspektive der Allergievorbeugung. Eine wichtige Änderung im letzten Update 2022 war dieser Satz: „Präzisiert wurde, dass für den Zeitraum der ersten vier bis sechs Monate nach Geburt nach Möglichkeit ausschließlich gestillt werden soll und auch mit Einführung von Beikost weitergestillt werden soll.“ (Seite 2).

Die S3-Leitlinie zur Allergieprävention gibt als Empfehlung für den Beikoststart also ein mögliches Zeitfenster und keinen eindeutigen Zeitpunkt an. Bis zum nächsten Update bleibt diese Empfehlung auch bestehen und gültig. Die aktuelle Version ist gültig bis 06.12.2026  und derzeit in Überarbeitung.

Wichtiger Fact: In der S3-Leitlinie „Stilldauer und Interventionen zur Stillförderung“ (AWMF 027-072) wurde nicht auf die Häufigkeit der Auftretens von Allergien in Bezug zur Stilldauer analysiert. Die Auswirkungen eines ausschließlichen oder überwiegenden Stillens auf das Allergierisiko wurde nicht untersucht. Dazu liefert aktuell nur die S3-Leitlinie Allergieprävention (AWMF 061_016) konkrete und evidenzbasierte Empfehlungen.

 

Vergleich der beiden Leitlinien 

Hier wird es spannend – und auch für Eltern oft verwirrend.

Thema S3-Leitlinie „Stilldauer und Interventionen zur Stillförderung“ (AWMF 027-072) S3-Leitlinie Allergieprävention (AWMF 061_016)
Exklusives Stillen 6 Monate 4–6 Monate
Beikoststart ab 7. Monat ab 5. Monat möglich
Weiterstillen ausdrücklich empfohlen ebenfalls empfohlen
Stilldauer gesamt mindestens 12 Monate; so lange wie gewünscht keine klare Dauer
Fokus 30 gesundheitsrelevante Endpunkte bei Mutter und Kind; Asthma (1) und atopische Dermatitis (2), aber keine generelle Allergieprävention. Allergieprävention (evidenz-basierte Primärprävention)

(1) Evidenzbasiertes Statement: „Es gibt Anhaltspunkte, dass ausschließliches Stillen für drei bis sechs bzw. sechs Monate im Vergleich zu einer kürzeren Stilldauer und/oder einer geringeren Stillintensität bzw. Nicht-Stillen mit einem protektiven Effekt auf Asthma bei Kindern und Jugendlichen einhergeht.“ … „Es gibt Anhaltspunkte, dass eine Gesamtstilldauer von mindestens zehn bzw. zwölf Monaten (oder länger) im Vergleich zu einer kürzeren Gesamtstilldauer bzw. Nicht-Stillen mit einem protektiven Effekt auf Asthma bei Kindern einhergeht. „*

(2) Evidenzbasiertes Statement: „1. Es gibt auf Basis einer Metaanalyse und einer Beobachtungsstudie keine Anhaltspunkte, dass ausschließliches Stillen für drei bis sechs bzw. sechs Monate im Vergleich zu einer geringeren Stillintensität bzw. Nicht-Stillen mit einem protektiven oder adversen Effekt auf atopische Dermatitis bei Kindern einhergeht. In einer anderen Beobachtungsstudie hingegen geht ausschließliches Stillen für vier bis sechs Monate im Vergleich zu Nicht-Stillen mit einem adversen Effekt auf atopische Dermatitis einher. 2. Hinsichtlich des Wiederauftretens von Symptomen einer atopischen Dermatitis bei Kindern gibt es Anhaltspunkte, dass ausschließliches Stillen für sechs Monate im Vergleich zu nicht ausschließlichem Stillen für sechs Monate mit einem adversen Effekt auf atopische Dermatitis bei Kindern einhergeht.“*

Fazit: Bezüglich atopischer Erkrankungen ist die Studienlage und das Vertrauen in die Evidenz niedrig bis sehr niedrig.

In einer Pressemitteilung vom 25.02.2026 äußert der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzt*innen erhebliche Bedenken gegenüber der neuen Leitlinie „Stilldauer“. Sie bemängeln Kritik an Evidenz für ausschließliches Stillen in den ersten sechs Monaten  und befürchten, dass eine starre Empfehlung erst ab dem siebten Lebensmonat Beikost zu füttern,  der individuellen Entwicklung der Säuglinge nicht gerecht wird. Zudem äußern sie die Sorge, „dass durch die strikte Regelung unnötiger psychosozialer Druck auf Familien ausgeübt wird und eine erhebliche Verunsicherung in den Familien entsteht.“ Es wird betont auf die Formulierung im Sondervotum des BVKJ verwiesen: „Für den Zeitraum der ersten vier bis sechs Monate soll nach Möglichkeit ausschließlich gestillt werden. Auch mit Einführung von Beikost soll weitergestillt werden.“

Was sagt uns das für das Vorgehen bei der Beikosteinführung bei Kindern, insbesondere denen mit erhöhtem Atopie-Risiko?

Beide Leitlinien widersprechen sich nicht, sondern haben unterschiedliche Perspektiven:

  1. Unterschiedliche Zielsetzung
  • S3-Leitlinie „Stilldauer und Interventionen zur Stillförderung“ (AWMF 027-072): Betrachtung 30 gesundheitlicher Outcomes – 9 zur Gesundheit der Mutter und 21 zur Gesundheit des Kindes mit der Fragestellung „Was ist optimal für Gesundheit insgesamt und wie hoch ist die Wahrscheinlichkeiten für bestimmte Gesundheitsoutcomes, wenn  länger oder kürzer gestillt wird?“
  • S3-Leitlinie Allergieprävention (AWMF 061_016) :
    „Wie beeinflusst die Ernährung (in den ersten 1000 Tagen) die Entstehung von Allergien?“
  1. Stilldauer – der scheinbare oder tatsächliche Konflikt?
  • 6 Monate exklusiv stillen vs. Beikost möglich ab 5. Monat

Beide Leitlinien sagen klar: Stillen bleibt auch nach Beikost wichtig. Beikost ersetzt das Stillen nicht, sondern ergänzt es.

In der Praxis bedeutet das für euch : Eine frühe Gabe der Beikost  vor dem 7. Lebensmonat ist  für die Mehrheit der Säuglinge nicht mit Vorteilen verbunden. Die überwiegende Mehrheit der Endpunkte in der S-3 Leitlinie Stilldauer und Interventionen zur Stillförderung weisen auf potentiell protektive Effekte einer längeren vs. kürzeren Stilldauer hin, worauf die dort abgeleiteten Empfehlungen basieren. Aber: Relevant für mache dieser Effekte (mütterlicherseits) ist auch die kumulative Stilldauer und es bedeutet zudem nicht nicht, dass kürzeres Stillen automatisch mit einem reellen Nachteil einhergeht. Es gibt nach wie vor ein Zeitfenster (5.–7. Monat) in dem Beikost individuell begonnen werden kann.

Denn- und das ist ein ganz wichtiger Satz, den ich euch an dieser Stelle aus meinem Buch „Das große Buch von Babybrei & Beikost“ zitiere:

“Bei der Beikosteinführung ist immer die individuelle Reife zu beachten, die durch verschiedene Komponenten erlangt wird. Dabei spielen immunologische Prozesse, die Organreife, die motorische Entwicklung und die sensorische Akzeptanz eine Rolle.”

Und hier kommen noch zwei wertvolle Zitate aus der S-3 Leitlinie Stilldauer und Interventionen zur Stillförderung*, die ich für wichtig halte, da sie eben diesen individuellen Handlungsspielraum, ohne Druck,  benennen:

 

S3-Leitlinie Stilldauer und Interventionen zur Stillförderung* und Beikosteinführung

Textauszug:

“Die konsentierte Empfehlung stellt eine „sollte“-Empfehlung dar und lässt somit Handlungsspielraum für Abweichungen in der Beratung zu, wenn die individuelle Situation der Mütter und Säuglinge dies erfordert. Generell ist wichtig zu betonen, dass eine individuelle und sensible Beratung essenziell ist, um die Entstehung von Druck und Schuldgefühlen bei Müttern zu vermeiden. Von Seiten des medizinischen Fachpersonals darf keine Stigmatisierung gegenüber Frauen erfolgen, die kürzer oder länger stillen. Sie dürfen nicht unter Druck gesetzt werden, weder zum Stillen noch zum Abstillen, noch dazu, vorzeitig Beikost zu geben.”*

Textauszug:

“Hinsichtlich des Zeitpunkts der Einführung der Beikost ist zu erwähnen, dass die Entwicklung der für die Beikostfütterung erwünschten neuromotorischen Fähigkeiten inter-individuell unterschiedlich ist. Auch wenn Säuglinge teilweise bereits vor Vollendigung des 6. Monats die neuromotorischen Fähigkeiten für den Verzehr von Beikost besitzen (Castenmiller et al. 2019), besteht aus ernährungsphysiologischer Sicht laut EFSA für die meisten Säuglinge keine Notwendigkeit für eine frühe Einführung der Beikost vor dem Alter von 6 Monaten (Castenmiller et al. 2019).”*

*Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e. V., Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e. V., Deutsche Gesellschaft für Hebammenwissenschaft e. V.: S-3 Leitlinie Stilldauer und Interventionen zur Stillförderung, Version 1.0, Datum, Registernummer 027-072, 2025, verfügbar unter: https://register.awmf.org/de/leitli-nien/detail/027-072 (Zugriff am 20.02.2026)

Wichtigster Punkt: Stillen und Beikost sind kein Entweder-oder sondern: Stillen bleibt – Beikost kommt dazu. 

 

Wie das Ganze Schritt für Schritt evidenzbasiert und bedürfnisorientiert im Familienalltag gelingt- das lest ihr in meinen Büchern.

 

 

FAQ: Häufige Fragen – fachlich beantwortet

Ich habe schon mit der Beikost begonnen, meine Baby ist aber noch keine 6 Monate alt. Muss ich jetzt wieder aufhören?

Nein. Du muss weder aufhören Beikost anzubieten, noch die anderen Mahlzeiten hinauszögern. Auch wenn dein Baby schon mit der Beikost begonnen hat, ist es wichtig weiterzustillen– laut der neuen S-3 Leitlinie Stilldauer 12 Monate, also während der ganzen Beikostzeit begleitend bis zum 1. Geburtstag und nach Belieben darüber hinaus. Am Anfang wird in den allermeisten Fällen eh noch so viel weitergestillt, also Muttermilch gegeben, wie es vor dem Beikoststart war und die Beikostmahlzeiten kommen als neue Säule der Ernährung dazu. Erst nach und nach wirst du feststellen, dass die Stillmahlzeiten weniger werden und dein Baby mehr Beikost isst. Das dauert in der Regel sogar über das Alter von 6 Monaten hinaus. Solange ihr responsive bleibt und du auf die Signale deines Babys achtest und es bedürfnisorientiert sein Tempo vorgeben lässt, seid ihr auf einem guten und sicheren Weg.

Verpasse ich das „Allergiefenster“, wenn ich 6 Monate voll stille?

Nein. Das Zeitfenster ist flexibel, wichtig ist auch die Nahrungsmittel-Vielfalt nach Beikosteinführung. 

Muss ich ab Beikost weniger stillen?

Nein. Auch in der ersten Beikostzeit gilt: Stillen bleibt die Hauptnahrung für dein Baby.

 Was, wenn Stillen nicht oder nicht so lange klappt?

Stillen ist kein Alles-oder-nichts. DieS-3 Leitlinie Stilldauer und Interventionen zur Stillförderung sagt nicht: „Du musst 6 Monate stillen“ sondern:

„Je länger gestillt wird, desto mehr gesundheitliche Vorteile sehen wir – besonders insgesamt.“

Das bedeutet:

  • jede Stilldauer ist wertvoll
  • auch Teilstillen bringt Vorteile

 Was, wenn nicht (mehr) gestillt wird?

Die Leitlinien und Ernährungsempfehlungen) machen hier klare Aussagen: Industrielle Säuglingsanfangsnahrung (Pre- oder 1er-Nahrung) ist eine sichere und geeignete Alternative, wenn nicht oder nicht voll gestillt wird.

Für den Beikoststart gelten die gleichen Empfehlungen wie bei gestillten Kindern.

 Leitlinien-Konsens Beginn zwischen 5. und 7. Monat nach individueller Beikostreife.

 Es gibt keinen Nachteil für Flaschenkinder beim Beikoststart.

Quellen:

https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/027-072

https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/061-016

https://www.bvkj.de/fileadmin/bvkj/pdf/pm-stellungnahmen/2026/S3_Stilldauer_Sondervotum_BVKJ.pdf

https://www.bvkj.de/politik-und-presse/pressemitteilung/kinder-und-jugendaerztinnen-aeussern-erhebliche-bedenken-gegenueber-der-neuen-stillleitlinie/

Letzter Zugriff: 25.02.2026

Das große Buch von Babybrei & Beikost Mit Ernährungspyramide und Beikostplan

Es gibt tolle Neuigkeiten!

„Das große Buch von Babybrei & Beikost“ ist aktualisiert und ergänzt für Euch ab sofort im Handel erhältlich. Neben mehr Informationen zum responsiven Füttern und der pflanzenbetonten Ernährung findet ihr neu auch Grundrezepte für den vegetarischen Babybrei mit Hülsenfrüchten und ein paar neue Rezeptideen.

Außerdem findet ihr nun auf den Innenklappen auf einen Blick die Ernährungspyramide und einen Beikostplan zur Orientierung.

Beide könnt Ihr auch hier direkt herunterladen. Viel Freude damit!

 

Downloads_Stadelmann_Ernaehrungspyramide

Downloads_Stadelmann_Ernaehrungsplan

 

Sicher in die Beikost starten! Mit Unterstützung der Expertin Natalie Stadelmann ist der Weg für Eltern und Baby ein Kinderspiel. Statt starrer Pläne lernen Eltern und Kinder ein aufmerksames, achtsames, bedürfnisorientiertes Fütterungs- und Ernährungsverhalten kennen. Dieses umfassende Buch beruht auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und auf der jahrelangen Erfahrung der Autorin – mit ihren eigenen Kindern und durch den Austausch mit anderen Expert:innen in Seminaren und Workshops. Es liefert verlässliche Antworten auf alle Fragen junger Eltern. Mit Beikostplan und ernährungsphysiologisch ausgewogenen Breirezepten durch Babys erstes Jahr.
  • Das Standardwerk zur Babyernährung: das gesammelte Wissen der erfahrenen Expertin
  • Völlig überarbeiteter Bestseller mit aktuellen Erkenntnissen der Wissenschaft
  • Mit Beikostplan, Meilenstein-Seiten und vielen neuen Rezepten

Hier könnt Ihr „Das große Buch von Babybrei & Beikost“ bestellen

 

Details:

Kneipp Verlag Wien

Format: 16.8 x 24.0 cm

Seiten: 192
ISBN: 978-3-222-14031-0
Erscheinungstermin: 2024-11-04

EUR 22,-€

Das Wichtigste für den Start in die Beikostzeit

In einem MommyMorning auf Instagram mit Maren Haake vom Elternservice der Firma Töpfer haben wir über die wichtigsten Themen rund um die Beikost gesprochen und eure Fragen beantwortet.

  • Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Beikost? Wie erkenne ich die Signale meines Babys?
  • Was darf und soll mein Kind essen? Was ist gesund, nachhaltig, welches Essen schmeckt gut?
  • Wie bereite ich das Essen altersgerecht zu?

Das ganz Interview könnt ihr hier auf YouTube anschauen.

 

Vielen Dank an Maren Haake und die Firma Töpfer für die Bereitstellung der Aufzeichnung !

Töpfer Elternwebinar: Start in die Beikost für kleine Feinschmecker

Kostenloses Elternwebinar am 24.04.2024 09:30-11:00
Eine kulinarische Entdeckungsreise

Geh mit Deinen Kindern auf kulinarische Entdeckungsreise:

Ob Brei, Fingerfood, vegetarisch oder omnivor – damit es vom ersten Häppchen an schmeckt, zeigt Dir Natalie Stadelmann, selbst vierfache Mutter und Expertin für Babyernährung, worauf Du beim Thema Baby-Beikost achten kannst.

In diesem Webinar geht es insbesondere um

  • allgemeine Empfehlungen zur Einführung von Baby-Beikost
  • geeignete Nahrungsmittel für das erste Lebensjahr
  • Informationen zur Allergieprävention
  • Tipps zur Zubereitung von Baby-Breien und Fingerfood

 

 

Forum Hebammenarbeit Auf kulinarischer Entdeckungsreise – Beikosternährung up to date

Samstag, 18. November 2023: 13:30 Uhr – 14:30 Uhr

 

Von Geburt an spielt die Ernährung des Babys eine herausragende Rolle im Alltag einer jungen Familie. Unterschiedliche Wege rund um die Ernährung und das Füttern von Babys führen, manchmal auch in Kombination, von der Milch zur Familienkost. Nicht einspurig und strikt nach Plan- sondern vielfältig und individuell sollte dies gestaltet sein, dabei bewusst und ausgewogen ergänzend zur Muttermilch oder Säuglingsmilchnahrung wertvolle Nährstoffe liefern sowie als gemeinsame kulinarische Entdeckungsreise der ganzen Familie Freude am Essen vermitteln. Erfahren Sie praxisnah und aktuell, wie Familien ihren Weg durch den Beikost-Dschungel finden können und welche Wegweiser Sie Ihnen zur Hand geben können. Dabei stehen die Bedürfnisse und die Individualität jedes Kindes ebenso im Vordergrund wie die Ernährungsgewohnheiten der Familien, begleitet von wissenschaftlichen Empfehlungen und aktuellen Ernährungstrends.

ErdmannHAUSER Webinar: Auf kulinarischer Entdeckungsreise- Beikosternährung praxisnah und aktuell

Von Geburt an spielt die Ernährung des Babys eine herausragende Rolle im Alltag einer jungen Familie. Unterschiedliche Wege rund um die Ernährung und das Füttern von Babys führen, manchmal auch in Kombination, von der Milch zur Familienkost. Nicht einspurig und strikt nach Plan- sondern vielfältig und individuell und sollen bewusst und ausgewogen ergänzend zur Muttermilch oder Säuglingsmilchnahrung wertvolle Nährstoffe liefern und als gemeinsame kulinarische Entdeckungsreise der ganzen Familie Freude am Essen vermitteln.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Beikost? Wie erkenne ich die Signale meines Bays? Was darf und soll mein Kind essen? Was ist gesund, welches Essen schmeckt gut? Wie bereite ich das Essen altersgerecht zu?

In diesem Online-Seminar erfahren Sie praxisnah und aktuell, wie Familien ihren Weg durch den Beikost-Dschungel finden können. Dabei stehen die Bedürfnisse und die Individualität jedes Kindes ebenso im Vordergrund wie die Ernährungsgewohnheiten der Familien, begleitet von wissenschaftlichen Empfehlungen und aktuellen Ernährungstrends.

 

Präsenz-Workshop Babybeikost- auf kulinarischer Entdeckungsreise

Brei, Fingerfood, Baby-led-Weanig, vegetarisch, vegan…Viele Möglichkeiten, die es für Dein Baby auf seiner ersten kulinarischen Entdeckungsreise gibt.

Damit`s vom ersten Häppchen an schmeckt, zeige ich worauf Du beim Thema Baby-Beikost achten musst. In dem Workshop geht es insbesondere um
• allgemeine Empfehlungen zur Einführung von Baby-Beikost
• geeignete Nahrungsmittel für das erste Lebensjahr
• Informationen zur Allergieprophylaxe
• Tipps zur Zubereitung von Baby-Breien und Fingerfood

Ich beantwortete auch Deine persönlichen Fragen. Die Bedürfnisse und die Individualität des Kindes werden dabei ebenso berücksichtigt wie die Ernährungsgewohnheiten der Familie.

Di. 23. Januar 2024 von 09:30 – 11:30 Uhr

Kurs-Nr. 2863
Kosten: 19,50 €

 

Meine Angebote

Hier seht Ihr einen Überblick über meine buchbaren Angebote.

Einige davon findet Ihr regelmäßig auch in meinem Veranstaltungskalender

Für Gruppen ab 8 Personen komme ich gerne zu Euch nach Hause oder in Büro/Amt/Praxis etc. oder lade Euch in unseren gemütlichen Seminarraum ein.

Ebenso können wir uns online im privaten Meeting-Raum über Edudip, Teams oder Zoom treffen.

Für Anfragen nutzt einfach das Kontaktformular. Ich freue mich auf Euch!

Die ersten 1000 Tage – gesunde Ernährung für Mutter und Kind

Dieses Fachseminar wendet sich insbesondere an Hebammen, Stillberaterinnen, Doulas.
Die ersten 1000 Tage – von Beginn der Schwangerschaft bis zum Ende des zweiten Lebensjahres – sind eine Periode, in der beim Kind in Bezug auf Entwicklung und Prägung enorm viel passiert, in dieser Zeit werden Weichen für das gesamte spätere Leben gestellt. Die Ernährung wirkt sich in dieser besonders sensiblen Phase möglicherweise lebenslang auf die Gesundheit eines Menschen aus.

Inhalte:
– Welche Bedeutung haben die ersten 1000 Tage?
– Ernährung in der Schwangerschaft
– Ernährung in Wochenbett und Stillzeit
– Beikost-Ernährung (Grundlagen, Psychomotorik, Responsive Feeding, Beikost-Formen, geeignete Lebensmittel, praktische Umsetzung)
– Kleinkindernährung

Für dieses Seminar erhaltet Ihr Fortbildungspunkte entsprechend der UE à 45 Minuten.


Schwangerschaft und Ernährung

Zu kaum einem anderen Zeitpunkt ist eine gesunde Ernährung so entscheidend wie in der Schwangerschaft.
In diesem Workshop erfahrt Ihr:
• worauf es in dieser besonderen Zeit ankommt
• wie Ihr alle wichtigen Nährstoffe auch für Euer Baby erhalten könnt
• wertvolle Tipps zu Beschwerden wie Übelkeit, Heißhunger oder Völlegefühl

Ruhe, Nähe, Wärme und gutes Essen- Ernährung im Wochenbett für Mutter und Kind


Das Wochenbett, manchmal auch als das vierte Trimester bezeichnet, ist eine Zeit der Bindung, des Kennenlernens und der Erholung für die ganze Familie. Nicht nur die Anstrengungen der Geburt müssen ausgeglichen, sondern auch Kraft für das Abenteuer Familie getankt werden. Die Milchbildung kommt in Gang und die beginnende Muttermilchproduktion fordert ein weiteres Mehr an Energie und Vitalstoffen. Auch die Ernährung des Babys spielt von Geburt an eine herausragende Rolle im Alltag der jungen Familie und schenkt im Sinne des responsive feeding sowohl mit Muttermilch als auch mit Säuglingsanfangsnahrung bedürfnisorientiert wertvolle Nährstoffe und Körpernähe.

Erfahrt in diesem Vortrag, wie Familien die erste besondere Zeit des Wochenbetts gut und genussreich versorgt genießen können.

Workshop Baby-Beikost

Brei, Fingerfood, Baby-led-Weanig, vegetarisch, vegan…Viele Möglichkeiten, die es für Dein Baby auf seiner ersten kulinarischen Entdeckungsreise gibt.

Damit`s vom ersten Häppchen an schmeckt, zeige ich worauf Du beim Thema Baby-Beikost achten musst. In dem Workshop geht es insbesondere um
• allgemeine Empfehlungen zur Einführung von Baby-Beikost
• geeignete Nahrungsmittel für das erste Lebensjahr
• Informationen zur Allergieprophylaxe
• Tipps zur Zubereitung von Baby-Breien und Fingerfood

Ich beantwortete auch Deine persönlichen Fragen. Die Bedürfnisse und die Individualität des Kindes werden dabei ebenso berücksichtigt wie die Ernährungsgewohnheiten der Familie.

Gesund und lecker- Kinderernährung leicht gemacht

Eine ausgewogene und bewusste Ernährung von Klein auf liefert alle wichtigen Nährstoffe
für ein gesundes Wachstum, daneben spielen Genuss und Freude am Essen eine wichtige
Rolle. Ihr erfahrt in diesem Workshop über

  • die verschiedenen Phasen des Ernährungs- und Essverhaltens und die Entwicklung vom Baby- bis ins Schulkindalter.
  • Was ist gesund, welches Essen schmeckt gut, wie bereite ich das Essen altersgerecht zu?
  • Essen mit Genuss und allen Sinnen-wie funktioniert Geschmacksprägung und wie kann ich diese positiv beeinflussen?
  • Was hilft, wenn Kinder beim Essen streiken?

Pflanzenbetonte Vollwerternährung

Eine pflanzenbetonte Ernährung gilt aufgrund ökologischer Aspekte und des
gesundheitsfördernden Potenzials für die Mehrheit der Bevölkerung als erstrebenswert.
Immer mehr Menschen reduzieren ihren Konsum an tierischen Produkten oder verzichten
sogar ganz darauf. Wir beschäftigen uns in diesem Workshop intensiv mit der Frage,

  • wie bei den verschiedenen vegetarischen Kostformen eine sichere und ausreichende Versorgung
    gewährleistet werden kann und
  • wie Ihr die entsprechenden Lebensmittel klug auswählen und kombinieren könnt.

Ernährung, Darm und Immunsystem


Eine ausgewogene Ernährung hat über verschiedene komplexe Mechanismen Einfluss auf
unsere Abwehrkräfte. Sowohl die Bereitstellung der Nährstoffe als auch bioaktive
Pflanzenstoffe und insbesondere unsere Darmgesundheit und deren mikrobielle Besiedelung
entscheiden über ein gut funktionierendes Immunsystem. In diesem Vortrag erfahrt Ihr, wie Ihr über eine abwechslungsreiche und vitale Kost Eure Darmgesundheit unterstützen könnt, widerstandsfähiger gegen Infekte seid und gut durchs Jahr kommt.

Inhalte:

  • Grundlagen und Hintergründe zur Funktion unseres Immunsystems, Darmaufbau und Darmmikrobiota.
  • Besondere Nährstoffe und Nahrungsmittelinhaltsstoffe für unsere Abwehrkräfte.
  • Ernährungsstil, Auswahl und Zusammenstellung der Nahrungsmittel.

Nahrungsmittelunverträglichkeiten auf den Grund gegangen

Immer mehr Menschen sind von Unverträglichkeiten gegenüber Nahrungsmitteln betroffen.
In unserem Workshop beantworten wir die Fragen:

  • Worin unterscheiden sich die
    verschiedenen Formen der Nahrungsmittelunverträglichkeiten und
  • was sind die Auslöser?
  • Was steckt hinter einer Allergie und wie wird diese sicher diagnostiziert?
  • Wie können wir der Entstehung von Nahrungsmittelunverträglichkeiten vorbeugen und
  • auf welche Weisedurch unser Ernährungsverhalten beeinflussen?
  • Welche Rolle spielt der Darm?

Mit Pflanzenkraft durchs ganze Jahr-duftende Begleiter für die ganze Familie

In diesem Workshop zeige ich Euch, wie ihr zu jeder Jahreszeit die Kraft naturreiner Öle für Euer Wohlbefinden nutzen können. Neben starken Helfern für die Erkältungssaison lernt Ihr wohlriechende Pflanzendüfte für die Hautpflege, die Sonnen- und Reisezeit und Eure Hausapotheke kennen. Auch die praktische Anwendung z.B. als Wickel wird erläutert. So kommt Ihr und Eure Familie gesund und vital durchs ganze Jahr.

  • Mit ätherischen Ölen, fetten Pflanzenölen und Hydrolaten gepflegt und gestärkt von Kopf bis Fuß
  • Sanfte Pflege für empfindliche Kinderhaut von Frühjahr bis Winter, Sonnen- und Kälteschutz
  • Aromamischungen und Ihre Anwendung von Kopf bis Fuß: Kopfschmerzen und Konzentrationsprobleme, Ohrenweh, Fieber, Erkältungskrankheiten, Blähungen und Bauchschmerzen, Harnwegsinfekte, Einschlafprobleme und Trennungsschmerz, Wachstumsschmerzen, Verletzungen und Wundsein, Zahnen und Zahnwechsel

Workshop Wickel & Auflagen

In diesem Workshop zeige ich Euch alles, was Ihr zur Anwendung von Wickeln & Auflagen wissen müsst.

Warum ist die individuell gewählte Temperatur so entscheidend? Welche Materialien sind richtig und wie beeinflussen sie die Wickel? Welche Hausmittel kann ich unterstützend verwenden und was bewirken Quark, Zitrone, Zwiebel und Co? In 2 Stunden erfahrt Ihr alles über die wichtigsten Helfer für die ganze Familie. Die praktische Anwendung von Wickeln und Auflagen wird anschaulich erklärt und ihr bekommt hilfreiche Tipps zur richtigen Anwendung und den verschiedenen Zusätzen.

Schwerpunkte sind:

  • Wickel und Auflagen- liebevolle Zuwendung und heilsame Hilfe,
  • praktische Anleitung der gängigsten Wickel und Auflagen(Pulswickel, Halswickel, Bienenwachswickel, Ohrwickel, Bauch/Brustwickel, Wadenwickel, Ölkompresse) und den
  • dazu passenden Hausmitteln.

Neurodermitis- ganzheitlich betrachtet und begleitet

In diesem Vortrag zeige ich Euch verschiedene Möglichkeiten der Prävention und Behandlung auf.  Dabei werden insbesondere folgende Aspekte aufgegriffen:

  • Was bedeutet Neurodermitis- was sind die Ursachen, Entstehung und wie zeigt sich das Krankheitsbild?
  • Welche Bedeutung haben die Hautpflege und der Lebensstil,
  • welche Rolle spielen das vegetative Nervensystem, Schlaf und die Ernährung?

Sonnenschutz und Pflege für empfindliche Kinderhaut

Sonnenschein macht glücklich und die positiven Wirkungen der Sonnenstrahlen sind unbestritten. Doch ist es ein Frage der Dosierung, ob sie uns gut tun oder Schaden anrichten. In diesem Vortrag erfahrt Ihr, wie ein vernünftiger Umgang mit UV-Licht funktioniert, wie Ihr die zarte Kinderhaut sicher schützen und nach sonnigen Tagen gut pflegen können.

Fit ins Frühjahr mit den Kräften der Natur

Wie Heilpflanzen und ätherische Öle

  • Deinen Stoffwechsel unterstützen und
  • welche naturheilkundlichen Anwendungen Dir gut tun,
  • um mit neuer Energie ins Frühjahr zu starten!

Der Nase nach

In diesem Workshop möchte ich Euch und Eure Kinder auf eine Reise in die Welt des Riechens, der Düfte und insbesondere der ätherischen Öle mitnehmen. Dabei lernen die TeilnehmerInnen verschiedene Duftpflanzen und den Weg von der Pflanze bis zum ätherischen Öl kennenlernen. Außerdem möchte ich mit sanften Duftimpulsen und Duftreisen die persönliche Achtsamkeit, Entspannung und die Wertschätzung der eigenen Wahrnehmung unterstützen.

Yoni-Steaming kompakt

Weltweit schätzen Frauen die Naturheilkraft von Yoni Steaming. Die Dampfsitzbäder sind denkbar einfach in der Anwendung und dabei wohltuend und wirkungsvoll. Der Wasserdampf wärmt und entspannt. Gleichzeitig transportiert er die Wirkstoffe der je nach Beschwerdebild sorgfältig ausgewählten Heilpflanzen und ätherischen Öle, die ihrerseits ihre pflegende und heilende Wirkung entfalten. In diesem Workshop erfahrt Ihr alles Wissenswerte für die Anwendung zu Hause.
Rituale für mehr Bewusstheit und Entspannung.
Anwendungen bei gesundheitlichen Problemen.
– Die wichtigsten Heilpflanzen und ätherischen Öle fürs Yoni Steaming im Porträt.

Verhüten, aber wie?

Viele Paare wünschen sich eine hormonfreie Form der Familienplanung, die trotzdem „Lust macht“, sicher und stressfrei ist.
Ich erkläre Euch in diesem Vortrag aktuell und praxisnah, welche Methoden und Hilfsmittel es als Alternative zu Pille und Co. gibt.
Im Fokus stehen:
• Der weibliche Zyklus und das Geschenk der Fruchtbarkeit
• Natürliche Verhütung – mehr als nur die Kalendermethode
• Barrieremethoden: wenn`s passt, dann klappt`s

Vollwertig und lecker

Werde Teil der Veränderung und probier’s auch mal rein pflanzlich. Zum Veganuary – und selbstverständlich auch darüber hinaus – habe ich für Euch leckere Seelenschmeichler in verschiedenen Varianten:

Apfelküchlein mit Buchweizen

Apfelküchlein sind für mich nicht nur ein leckerer und gleichzeitig gesunder Genuss, sondern auch wohlige Kindheitserinnerung.
Die feinen Küchlein sind als #fingerfood nicht nur für Beikost-Babys perfekt. Apfelringe kurbeln und Teig rühren können auch schon kleine Kinderhände- und gemeinsam macht das Zubereiten und anschließende Schmausen noch mehr Freude.

Besonders lecker werden die Küchlein mit einem Teil Buchweizen im Teig. Dafür nehme ich das hydrothermisch aufgeschlossene TAU- Getreidemehl, das besonders fein schmeckt und so fein vermahlen ist, dass es sogar ganz ohne Zugabe von Ei einen sämigen Teig ergibt. Perfekt für alle, die sich im #veganuary einmal ohne tierische Produkte ernähren möchten. Für Veganer*innen ist Buchweizen besonders empfehlenswert, da es relativ viel der unentbehrlichen Aminosäure Lysin enthält.

Buchweizen-Apfelküchlein mit Milch und Ei

100 g Dinkelmehl 1050

50 g TAU-Buchweizenmehl

1 TL Backpulver 

125 ml Vollmilch 

1 Ei

1 TL Rapsöl (mild)

2-3 Äpfel (am besten Boskop)

Öl zum Ausbacken

Die Teigzutaten zu einem geschmeidigen Teig verrühren und etwa 10 Minuten quellen lassen.

Die Äpfel waschen oder schälen und in Ringe schneiden. Das geht am besten mit einer Apfelkurbel und macht dabei auch noch viel Spaß. 

Die Apfelringe in den Teig tauchen und in einer Pfanne mit etwas Öl von beiden Seiten goldbraun backen. Nach Belieben noch warm mit Zimt-Zucker bestreuen.

Vegane Buchweizen-Apfelküchlein 

120 g Dinkelmehl 1050

80 g TAU-Buchweizenmehl

1 TL Backpulver 

200 ml Pflanzendrink oder Mineralwasser 

2 TL Rapsöl (mild)

2-3 Äpfel (am besten Boskop)

Öl zum Ausbacken

Die Teigzutaten zu einem geschmeidigen Teig verrühren und etwa 10 Minuten quellen lassen.

Die Äpfel waschen oder schälen und in Ringe schneiden. Das geht am besten mit einer Apfelkurbel und macht dabei auch noch viel Spaß. 

Die Apfelringe in den Teig tauchen und in einer Pfanne mit etwas Öl von beiden Seiten goldbraun backen. Nach Belieben noch warm mit Zimt-Zucker bestreuen.

Buchweizen-Waffeln

Auch hier könnt Ihr die klassische Variante mit Milch und Ei zubereiten, oder ihr probiert es einmal rein pflanzlich 🙂

Ein Genuss für Große und Kleine, leckeres Fingerfood für Essanfänger

Buchweizen-Waffeln mit Milch und Ei 

60 – 80 g Dinkelmehl 1050

30- 40 g TAU Buchweizen- Mehl

20 g Zucker (optional)

1 Ei

1 Messerspitze Weinstein- Backpulver 

35 ml Rapsöl (mild)

100 ml Vollmilch

50 ml Mineralwasser mit Kohlensäure 

Alles zu einem geschmeidigen Teig verrühren, etwa 10 Minuten quellen lassen und dann im Waffeleisen auspacken. Je nach Mehlmenge werden die Waffeln fluffig-weich oder eher knusprig und eignen sich dann auch sehr gut auf Vorrat zubereitet. 

Vegane Buchweizen-Waffeln

150 g Dinkelmehl 1050

100 g TAU Buchweizen- Mehl

50 g Zucker (optional)

1 Päckchen Weinstein- Backpulver 

50 ml Rapsöl (mild)

300 ml Mineralwasser mit Kohlensäure 

Alles zu einem geschmeidigen Teig verrühren, etwa 10 Minuten quellen lassen und dann im Waffeleisen auspacken. Die Waffeln werden eher knusprig und eignen sich auch sehr gut auf Vorrat zubereitet. 

Das feine hydrothermisch aufgeschlossene TAU-Buchweizenmehl von ErdmannHAUSER bekommt ihr im gut sortierten Naturkosthandel, oder ihr schaut im Onlineshop der Bahnhof-Apotheke Kempten

Lasst es Euch gut schmecken ä💛🌱

(Beitrag enthält unbezahlte Werbung)

Familienrezept Kürbissuppe

Es ist wieder soweit- Herbstzeit ist Kürbiszeit!

Und kaum ein Familien-Beikostgericht ist schneller und einfacher zubereitet, als eine gesunde und leckere Kürbissuppe.

Deshalb habe ich hier ein leckeres Rezept für die ganze Familie (3 große Portionen plus 1 Babyportion) :

Herzhafte Kürbissuppe

Ihr braucht dazu:

500 g Hokkaidokürbis

150 g Kartoffeln, mehlig kochend

150g Süßkartoffel

2 EL Butter

500 ml Wasser

50 ml Sahne

Salz, Pfeffer,Kurkuma, Cayennepfeffer

3 Scheiben Schwarzbrot

1 EL Butter

2 TL Sonnentor Gewürz-Blüten-Zubereitung Sonnenkuss

3 TL Kürbiskerne

Für die Babyportion zusätzlich:

2 TL Beikost-Öl

1-2 EL Obstsaft, vorzugsweise frisch gepresst

So geht`s:

1. Den Kürbis waschen, evtl. abbürsten und in kleine Würfel schneiden. Die Kartoffeln und die Süßkartoffel schälen und würfeln.

2. Die Butter erhitzen und die Kürbiswürfel darin andünsten. Kartoffeln, Süßkartoffeln und Wasser zugeben, aufkochen und zugedeckt ca. 25 Minuten bei mittlerer Hitze garen.

3. Für das Baby ca. 150 g Kürbis und Kartoffel-/Süßkartoffelstücke abzweigen und mit einer Gabel fein zerdrücken. Etwas abkühlen lassen und unmittelbar vor dem Verzehr das Öl und den Saft zugeben.

4. Für die Suppe die restlichen Kürbis- und Kartoffelstücke mit dem Wasser und der Sahne pürieren und mit Salz, Pfeffer, Kurkuma und einer Prise Cayennepfeffer abschmecken.

7. Die Suppe in Schälchen anrichten und mit den Gewürzblüten und  Kürbiskernen garnieren.

Guten Appetit!

 Variation: Mit gerösteten Schwarzbrotwürfeln

Wer noch Brotreste übrig hat, der kann sie wunderbar als Suppeneinlage verwerten. Die Schwarzbrotscheiben in kleine Würfel schneiden und in etwas Butter knusprig anrösten und vor dem Servieren über die Suppe streuen.

Geschmacksvariationen: Je nach Vorlieben schmeckt Kürbis auch wunderbar mit etwas frisch geriebenem Ingwer oder Meerrettich.

Auf der Website von Sonnentor findet Ihr noch eine super-leckere vegane Kokos-Curry-Suppe, sowie viele andere tolle Rezepte. Auch ein paar feine Familienrezepte von mir, zum Beispiel ein leckerer Edelkastanien-Dinkel-Palatschinken und ein gebackener Camembert mit marinierter Rote Bete und Posteleinsalat 🙂